| christoph hillmann | |
| drums....
percussion.... electronics.... & photography... |
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da ist mein Mitwirken unter anderem in den Bands "Lemke-Nendza-Hillmann", "Angelika Niescier - Sublim", dem "Andre Nendza Quartett" alias "The Invention Of Rooms" und "Wild Open Rooms", "A-tronic", dem "Frank Speer - Acoustic Quartett" mit Nils Wogram und Christina Fuchs "No Tango". Als Percussionist und ELektroniker wirkte ich vor allem in diversen Projekten des Labels "Patamusic", darunter vor allem Norbert Steins "Pata Masters", in etlichen Ensembles für Hörspielmusiken des Komponisten Hendrik Albrecht und in der WDR Bigband.
Alle diese Bands stellen mit ihren jeweiligen Prioritäten ein Forum für aktuelle akustische und elektronische Musik dar. Neben kompositorischen Grenzgängen ist ihnen die im Vordergrund stehende Improvisation gemeinsam.
Ich schaffe Komposition und betreibe Klangforschung für Musikensembles (vor allem Lemke-Nendza-Hillmann), für Theater und Tanz (Britta Lieberknecht, European Dance Developemant Center u.a.) Hörspiele und verschiedenste musikalische Jugendprojekte ("Response - Africa" WDR, "Jazz - A Melting Pot", Musical "CLONG").
Da sind schließlich meine Lehrtätigkeiten und musikpädagogischen Projekte: Hauptfachlehrer für Jazzschlagzeug an der Hochschule Osnabrück (neben Volker Winck, Florian Weber und Frederik Köster) - dort auch Seminare für rhythmische Spezialgebiete, Jazzseminare u.a. mit Andre Nendza und Angelika Niescier, kreative Kinder- und Jugendprojekte u.a. für Philharmonie Köln, WDR Bigband, Jazzklub Krefeld und Viersener Jazztage.
Einen klingenden Vorgeschmack gibt es unter www.myspace.com/christophhillmann.
Die Fotografie ist mein ständiger Begleiter. Mit der Ausstellung "KALLIMOTIO" stehen meine Arbeiten immer wieder im Licht der Öffentlichkeit.
Angelika Niescier hat sich mit ihrer Musik einen vorderen Platz in der aktuellen Jazzszene erspielt. Begleitet von zahlreichen interdisziplinären Projekten steht im Mittelpunkt die Arbeit mit ihrem Quartett in dem ich seit der Gründung als Schlagzeuger mitwirke. "Sublim", "Sublim II" und Sublim III sind die Tonträger, auf denen Angelika Niesciers Musik verewigt ist.
Und die Percussion... ich enddecke immer wieder Instrumente die mich faszinieren: in meiner Jugend hörte ich zum Beispiel die persische Trommel Tombak im Radio in einer Aufzeichnung von Musik zum iranischen Neujahrsfest. Diese Trommel habe ich einige Jahre intensiv gelernt und spiele sie heute wieder regelmäßig. Nur kurze Zeit später hörte ich die indische Thavil, gespielt von Ramesh Shootham mit Charlie Mariano. Daran habe ich mich gut 15 Jahre später erinnert und einige Stunden bei Ramesh genommen. Auf dem Connaught Place in Delhi habe ich dann eine Dholak gekauft, die mit ähnlichen Techniken gespielt wird. Die deutsche Firma Meinl hat schließlich eine Variante der nigerianischen Tonvase "Igbo" oder "Udu" endwickelt, mit der ich viel experimentiere. Ich spiele solche Percussioninstrumente im Trio "Lemke - Nendza - Hillmann" neben dem Drumset und ausschließlich bei der Sängerin Francesca Simone, die mich übrigens auf ein bezauberndes Musikinstrument, die "Kalimba" gestoßen hat. Dieses ursprünglich afrikanische Daumenklavier war mein wichtigstes Begleitinstrument im "Response - Afrika" - Workshop mit 6 Grundschulklassen.
Mit der Komposition "Dahabib" habe ich auf der CD "Kyrillis" den Sound einer mit persischen Techniken gespielten Rahmentrommel verewigt. Einen Ausschnitt kann man hier hören: www.myspace.com/christophhillmann
Ich sehe beziehungsweise fühle mich als Schlagzeuger mit vielen klingenden und perkussiven "professionellen Leidenschaften".
Und Ich hoffe, daß wir uns eines Tages akustisch begegnen - viel Spaß beim weiteren Stöbern auf meiner Website!
Gerade im Studio in Winterthur mit einer sehr seltenen Formation 3! Drummer Kontrabass, Gitarre, 3 Bläser- Axel Fischbacher hat sich eine ungewöhnliche Produktion ausgedacht und die Herstellung macht schon einemal sehr inspirierenden Spaß. Mit dabei die Schweizer Hornsection mit Christoph Grab (Sax), Tony Schenker, Tp und Robert Morgenthaler Tb und Alphorn. Andre Nendza spielt Kontrabass, Ulf Stricker, Peter Baumgärtner und ich Schlagzeug - ich aber auch viel Percussion. Diese ist einige Absätze weiter unten bei der WDR Bigband und in der Produktion von Brigitte Angerhausen bildlich zu sehen. Letztere ist gerade erst erschienen...mehr dazu gleich...
Apropos Alphorn: Alphörner - besser gesagt die Dresdner "Elbhörner" - erklangen auch mehrmals bei der Abschlußveranstaltung des "Samba für Sachsendorf - Madlow", nach den Jugendprojekten "Jazz - A Melting Pot" und dem Musical "CLONG!" das nächst größere Auftragswerk - für einen ganzen Stadtteil. Eigentlich nur ein Lied, daß ich nach Recherchen im Frühjahr komponiert und für Ensembles der Region arrangiert und zu einem Gesamtereignis montiert habe. Dazu hier bald mehr. Einen Eindruck über Inhalt und Umgebung des Projektes gewinnt man unter www.samba-sa-ma.de
Unlängst veröffentlicht ist der Erfahrungsbericht für meinen WORKSHOP KALLIMOTIO - viel Vergnügen beim Lesen und Betrachten und vielen Dank an die Schüler der Elly-Heuss-Realschule Ulm, ihren Kunstlehrer Reinhard Köhler und seine Kolleginnen - hier!
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| Photografie: Axel Naß - mehr Eindrücke unter http://simonstage.blogspot.com/ | http://simonstage.blogspot.com/ |
Der Morgen danach: gestern ist die einwöchige Probephase meines Musicals "CLONG!" mit über 30 DarstellerInnen mit einer Generalprobe zu Ende gegangen. Ich freue mich wahnsinig auf die Aufführung eines ungewöhnlichen Projektes, daß im Frühjahr 2009 mit dem Auftrag und ersten Kompositionsskizzen begonnen hat und nach den Castings und Sichtung der Möglichkeiten der gecasteten TeilnehmerInnen zu einem großen Workshop wurde, an dessen Ende nun ein absolut Sparten- und Stilübergreifendes Bühnenereignis steht. Und das wird an 2 Wochenenden im April 2010 in vier Städten in NRW auf die Bühne gebracht - www.clongdasmusical.de
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| Photografie: Axel Naß |
Es ist öffentlich: Erstmals gibt es für den renommierten deutschen Musikpreis ECHO eine eigene Kategorie. Bislang gab es nur den ECHO POP und den ECHO KLASSIK. Nin also auch ECHO JAZZ. In der Bekanntgabe der Gewinner des renommierten deutschen Musikpreises finden wir Angelika Niescier "SUBLIM III". Die Produktion unter Mitwirkung von Florian Weber (p), Sebastian Räther (b) und mir (dr) ist bei ENJA erschienen. Die Preisverleihung findet am 5. Mai in der Jahrhunderthalle in Bochum statt.
ECHO JAZZ
Nur selten habe ich im Jazzkontext Abende mit ausschließlich selbstgeschriebener Musik präsentiert. Umso mehr freue ich mich über die Gelegenheit, mein Quartett "Hillmann's SELECT 4" im Overather Kulturbahnhof vorzustellen und dazu noch den wundervollen Pablo Held als Gast auf der Bühne zu haben.
Samstag 20.3.10; 20 Uhr, Kulturbahnhof Overath
Bahnhofplatz, 51491 Overath
02206 602135
Veranstaltungsinfos/ Kartenvorbestellung: http://www.kufo-overath.de/aktuelles.html
Update 23.09: Fertig sind die Aufnahmen von LEMKE-NENDZA-HILLMANN und leider wieder abgereist unsere Gäste Zoltan Lantos (violine) und Mark Bassey (trombone). Noch bunter, noch weiter die Musik unserer nächsten Platte! Und zwischen den Aufnahmen noch die Präsentation der zweiten Auflage von Jazz - A Melting Pot.... über die Vorbereitungen:

Update 07.09: SUBLIM III erhält den 4teljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik
Update 30.6.09 SUBLIM III ist CD des Monats in Stereoplay....herrlich! Hier ist die Rezension: www.stereoplay.de!
Bei der Gelegenheit habe ich auch die Termine aktualisiert. Sublim spielt wieder ab Oktober 09.
Da ist sie nun - die neue Produktion "SUBLIM III" von Angelika Niesciers gleichnamiger Formation mit Florian Weber (Piano), Sebastian Räther (Bass) und mir an Schlagzeug und diesmal einigen Spots für Rahmentrommel. Denn "SUBLIM III" enthält zwei lange Titel einer Suite für die arabische Laute "Oud" und Jazzquartett. Das Schicksal wollte es, daß ich gerade am vergangenen Wochenende zum ersten Mal dem Rahmentrommelmeister Glen Velez persöhnlich begenet bin. Nach seinem grandiosen Konzert habe ich spontan eine Stunde bei ihm genommen. Nach und nach werde ich die bslang von mir gespielte persische Technik um Glens Bodhrantechniken erweitern - eine gigantische Inspiration! Wie übrigens auch das Oud Spiel des Virtuosen Haytham Safia, mit dem wir - "SUBLIM" im Frühjahr unterwegs waren. Die CD-Präsentationen hatten gerade wundervollen Anschluß mit einem Workshop und Konzert in Neckargemünd und gehen im Herbst weiter ...alle Termine
Das Grundschulkinderprojekt "Jazz - A Melting Pot" geht in eine neue Runde. Diesmal im Auftrag der Viersener Jazztage und mit Schulkassen der Viersener Notburga Schule. DIese hat einen ausdrücklich musischen Schwerpunkt und ich freue mich sehr auf die Arbeit mit den Kindern. Wir präsentieren unsere Ergebnisse am Sonntag den 20.9.09 um 14.00 in der Festhalle Viersen. Dort gibt es den ganzen Vor- und Nachmittag Darbietungen von Kindern und Jugendlichen um das Thema Jazz. Es liegt übrigens auch die neue Auflage der Dokumentations DVD vor und ist bei mir ab sofort erhältlich. Sie zeigt die Abschlußdarbietung von Kindern aus 3 Schulklassen und 18 Nationen und gibt Einblick in die Workshopinhalte - bald auch online!
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| Foto: G.Jordan - http://www.gerd-jordan.meinatelier.de | ![]() |
| kreative Arbeit in der Fattoria Musica |
Gerade veröffentlicht wurden Aufnahmen für ein Auftragsprojekt der uns bislang als Tonmeisterin bekannten Brigitte Angershausen. Sie hat als Pianistin verblüffende und schöne Kompositionen geschaffen, die in der Fattoria Musica in Osnabrück produziert wurden. Das war eine schöne Chance für mich, mein für eine WDR Bigband Produktion realisiertes Setup aus universellen Dholaks auf CD zu verewigen. Ursprünglich indisch - erfüllen sie alle Wünsche, die man an afrikanische, kubanische und sogar brasilianische Instrumente stellt...

Foto: zbigniew.lewandowski@jazzzby.com - Click!
Jetzt ist es amtlich: Ich schreibe das Musical "Clong!". Warum ein Schlagzeuger als Komponist? Weil die Rhythmusgruppenarbeit in diesem Musical wörtlich genommen wird und Teil des Themas ist. Quasi im Stomp Stil werden viele Drummer und Percussionisten die Rhythmusgrundlage für alles musikalische Geschehen bilden. Mehr wird noch nicht verraten. Die Aufführungen finden im April 2010 statt. Mein Dank gilt Jochen Büttner (auf dem Foto rechts). Er ist der maßgebliche Initiator für meine Teilnahme als Komponist in einer Kooperation von 4 Kommunen und ihren Musikschulen, hat die inhaltliche Idee vorskizziert und mich mit einer Fülle von Ideen inspiriert. Mittlerweile wurde viel entwickelt und ein erstes Teilnehmer- Casting durchgeführt.

Nun zu einer meiner erfolgreichsten Bands die zudem anteilig Kompositionen aus meiner Feder spielt - 2009 mit langer Tour und anstehender 3.CD Produktion: "Lemke - Nendza - Hillmann". Das Genremagazin JAZZTHING hat unsere Tour gefeatured:
JazzThing präsentiert: Lemke - Nendza - Hillmann

Foto: Susanne Wittelsbürger
Mittlerweile ist die Presse für den erstenTourteil da und ich habe mich besonders über diese Wahrnehmung meines Spieles gefreut:
"Hillmann (...) entlockt den Schlagwerken melodische Linien, unerhörte klangliche Nuancen und komplexe Feinheiten. Seine Komposition "Steves Wonderous Walk" steht beispielhaft für die raffinierte Bildlichkeit seines Spiels: Es ist ein Straucheln im Takt, ein Stolpern, Stürzen, Schreiten - es swingt, wird eckig, kantig und dann wieder ganz leichtfüßig.
Diese Präsenz ist nie erdrückend und fügt sich auf wunderbare Weise ins Ensemblespiel ein, in dem sich diverse Linien verbinden: ethnische Einflüsse und moderner Jazz. " ...schreibt Andreas Gebhardt nach unserem Konzert in Kassel und würdigt darauf noch eine wirklich schon sehr alte Musikbeziehung:
"Bewegendste Momente waren seine Duette mit Nendza: Geistreiche musikalische Unterhaltungen zweier Ausnahmeerscheinungen. Großer Applaus für dieses "demokratische Kollektiv" (Hillmann), zwei Zugaben."
Seit diesem Jahr bin ich im Netz zu hören: www.myspace.com/christophhillmann
Was gibt es noch: es sind einige CDs erschienen, es gibt viele Konzerte und in unterrichte im zweite Semester als Lehrbeauftragter an der Osnabrücker Musikhochschule. Dort arbeite ich in einem sehr erlesenen und sympathischen Team mit unter anderm Volker Vinck, Florian Weber und Frederik Köster. Aber auch die Popmusikabteilung ist prominent besetzt, z.B. mit den Schlagzeugern Alex Vesper und Wolf Simon
CDs:
Unlängst fand die Uraufführung einer Bearbeitung Caroline Thons und Patrick Bebelaars von Bachs Kunst der Fuge in Stuttgart auf dem Europäischen Musikfest statt - im Rückblick habe ich darüber geschrieben - und gleichzeitig ist die 2. CD von Caroline Thons "Patchwork" bei Jazzhaus erschienen, auf der ich erstmalig mitwirke: hier ist sie zu sehen: www.jazzhausmusik.de
Weiterhin erschienen die CD "No Tango" mit dem Christina Fuchs Quartett beim NRW Vertrieb. Für den Titel musikalisch verantwortlich ist der Umgang der Komponistinnen Christina Fuchs und Ulla Oster mit dem Instrument Akkordeon. Dieses wird mit eigener Stimme gespielt von Florian Stadler
Von und mit Andre Nendza - das Doppelalbum "A:TRONIC" - "Spectacles!". Andre hat auf ihr sein ganzes Potential zum "Songwriting" ausgelotet mit mit musikalischem und künstlerischen Tiefgang umgesetzt. Beinahe beiläufig erhält man mit dem Doppelalbum aber auch Instrumentaltracks der Formation die vor 2 Jahren mit Dave Liebman aufgenommen wurden. Die offizielle Veröffentlichung fand im Mai statt und live waren wir erstmals auf der Neusser Jazznacht zu hören.
Meine Serie von Fotoarbeiten unter dem Titel "Kalli Motio" wurde unlängst im Foyer der Stadthalle Rheinberg ausgestellt. Den Rahmen bildet das Musik und Kunst Festival MAP8. Im Herbst 2009 sind sie Teil der Jahresausstellung des Kunstvereins Villingen Schwenningen
www.kallimotio.de
Doch nun zu konkreten Terminen:
Genaueres zu Spielorten und Zeiten ggf. auf den Websites der Bands:
www.lemke-nendza-hillmann.de
www.angelika-niescier.de
www.andre-nendza.de
www.christina-fuchs.de
www.caroline-thon.de
www.francesca-simone.de
www.jazzemble.de
Termine 2010
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6. 10. 4. 2010 |
Dormagen |
Abschlussproben für Muiscal/ Rhythmuspektakel CLONG! (Komp.:Hillmann) |
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17.4.2010 |
Grevenbroich |
CLONG! |
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18.4.2010 |
Dormagen |
CLONG! |
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24.4.2010 |
Neuss |
CLONG! |
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25.4.2010 |
Meerbusch |
CLONG! |
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29.4.09 |
LEER Kulturspeicher |
Angeika Niescier „SUBLIM“ feat. Florian Weber (p); Sebastian Räther (b); Christoph Hillmann (dr) |
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Mai 2010 |
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7.5.09 |
Braunschweig |
Angelika Niescier „SUBLIM“ feat. Florian Weber (p); Sebastian Räther (b); Christoph Hillmann (dr) |
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8.5.10 |
Reutlingen |
Angelika Niescier „SUBLIM“ feat. Florian Weber (p); Sebastian Räther (b); Christoph Hillmann (dr) |
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11.5.10 |
Cottbus |
Das Paradies 2 Projekt der internationalen Bauausstellung in der Bürgerversammlung Cottbus |
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26.5.2010 |
Hürth Löhrerhof |
NO TANGO |
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29.5.10 |
Köln, Deutz |
CD Präsentation Brigitte Angerhausen „beyond the border“, Special Guest Heiner Wiberny |
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30.5.10 |
Köln, LOFT |
Laia Genc: Lale Hayat (Auftragsarbeit für GÜLEM Stiftung) |
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31.5.10 |
Köln, Studio der Welt |
Laia Genc: Lale Hayat (Auftragsarbeit für GÜLEM Stiftung) |
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Juni 2010 |
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2./3.6.10 |
Cottbus Europaschule |
Workshop Samba-Sa-Ma |
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8.6.10 |
Bochum, Hotel am Park, Kongress der Gülem Stiftung |
Laia Genc: Lale Hayat (Auftragsarbeit für GÜLEM Stiftung) |
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8./9.6.10 |
Duisburg, Landschaftspark |
Workshop KALLIMOTIO (www.kallimotio.de |
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17.6.10 |
Osnabrück BLUE NOTE |
Lemke-Nendza-Hillmann „Tria Lingvo“ CD Präsentation |
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18.6.10 |
Cottbus Audimax |
Öffentlich: Das Blasorchester Cottbus probt den Samba-Sa-Ma |
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22.6.10. |
Cottbus, Soziokulturelles Zentrum Sachsendorf Madlow |
Paradieswerkstatt des Bürgerverein und der IBA zum letzten Mal öffentlich |
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25.6.10 |
Cottbus Audimax |
Öffentlich: Das Blasorchester Cottbus probt den Samba-Sa-Ma |
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28.6.10 |
Osnabrück IFM |
Hauptfachprüfungen Bachelor Jazz |
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Juli 2010 |
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2.7.10 |
TRAUMZEITFESTIVAL Duisburg, Landschaftspark |
Glückauf der Bergmannschor Concordia und SUBLIM |
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4.7.2010 |
Cottbus Sachsendorf-Madlow |
Abschlusspräsentation IBA Projekt Paradies 2 |
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5.7.10 |
OSnabrück |
Aufnahmeprüfungen des Institut für Musik |
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6.5..2010 7.5.2010 |
t.b.a. |
Recording Project: Axel Fischbacher &t.b.a. |
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18.-25.7.2010 |
Akademie Remscheid |
Somerworkshop „JAZZEMBLE“ |
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August 2010 |
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September2010 |
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3.9.10 |
Krefeld Kulturpunkt |
Special: Dudas, Endert, Hillmann |
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4.9.2010 |
Overath Festival |
Lemke-Nendza-Hillmann: TRIA LINGVO |
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5.9.10 |
MAP Rheinberg |
Lemke-Nendza-Hillmann: TRIA LINGVO |
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6.-8.9.10 |
Köln |
Recording Andre Nendza Quartett: Claudius Valk (sax), Hendrik Soll (piano); special Guest: Stefan Meinberg |
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9.9.2010 |
Osnabrück; Ursulaschule |
Volker Winck Quartett |
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10.9.10 |
Köln: LOFT |
Francesca Simone Projekt 70 LIVE Recording |
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11.9.2010 |
Hilden Stadthalle |
Hillmann’s Select 4 |
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25.9.10 |
20.Uhr |
Köln Pfandhaus |
Christina Fuchs SOUNDSCAPES OF HOME |
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25.9.10 |
22 Uhr |
Köln Klavierhaus Schoke |
LIMELIGHT (Thon, Millener, Oster, Hillmann) |
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Oktober 2010 |
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3.10.2010 |
Esslingen |
Angeika Niescier „SUBLIM“ feat. Florian Weber (p); Sebastian Räther (b); Christoph Hillmann (dr) |
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7.10.10 |
tba |
NO TANGO (Doppelkonzert mit Helen Labarriere (Jazz Am Rhein präsentiert) |
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12.-14.10.10 |
Saarland |
Arbeitsphase der Landesjugendbigband Saar; Leitung Georg Ruby |
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22.10.10 |
Berlin; Schlot |
NO TANGO & Sunship |
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23.10.2010 |
Cottbus Festival |
NO TANGO & Sunship |
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27.10.2010 |
München Bayrischer Rundfunk |
Angeika Niescier „SUBLIM“ feat. Florian Weber (p); Sebastian Räther (b); Christoph Hillmann (dr) |
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November 2010 |
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5.11.2010 |
Düsseldorf Schmiede |
Patchwork |
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7.11.10 |
Köln EIgelsteintorburg |
Lemke-Nendza-Hillmann: TRIA LINGVO |
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13.11.10 |
Hilden |
SPECIAL-Axel Fischbacher Projekt |
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19.11.10 |
Bern |
SPECIAL-Axel Fischbacher Projekt |
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Dezember 2010 |
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16.12.2010 |
Osnabrück |
Volker Winck Quartett |
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18.12.10 |
Köln, Bürgerhaus Kalk |
Reihe Weltmusik: Laia Genc: Lale Hayat |
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(Genaueres zu Spielorten und Zeiten ggf. auf den Websites der Bands:
www.patamusic.com
www.andreas-wahl.net
www.lemke-nendza-hillmann.de
www.angelika-niescier.de
www.francesca-simone.de
www.andre-nendza.de
www.jazzemble.de)

Die erste Sublim CD und auch das erste Coverfoto aus eigener Herstellung
Die Presse ist seit einiger Zeit sehr schmeichelhaft....Kostproben!
Stichworte: - die Frühjahrssaison ist in vollem Gange: gleich nach Abschluß einer wundervollen Produktionszeit mit dem Dinslakener Bergmannschor CONCORDIA und einer bewegenden Abschlußdarbietung spielen SUBLIM als Trio in Zagreb und Rijeka, bevor wir am Freitag den 22.1. wieder im Quartett auf dem Essener JOE - Festival spielten. Zugleich sind die Vorbereitungen für die Produktions meines Auftragsmusicals CLONG! abgeschlossen und das Drehbuch wird fertiggestellt. Gerade bekam ich den Link zu dieser ersten Teilnehmerprobe, bei der ich nicht anwesend sein konnte und bin froh über die schönen STimmungen: www.hanshelm.de/clong.
Update: der Pressespiegel ist aktualisiert!
Gerade rechtzeitig unter meinem Weihnachtsbaum lag die nun fertig produzierte CD von Christina Fuchs: "No Tango & Strings". Das Quartett (No Tango) mit Sax, Akkordeon, Kontrabass und Srumset trifft auf das wundervolle Sunship String Quartet. Offiziell erscheint das Werk 2010 im NRW RECORDS und wir spielen live am 29.1.10 im Dortmunder Domicil.
Darüber schrieb die Presse unlängst:"...Und tatsächlich muss man nun noch mehr von dem über Bord werfen, was sich in den Hör-Nischen so an Gewohnheiten eingenistet hat. In dem Oktett-Verbund werden elegant, beschwingt und dann wieder geheimnisvoll Impulse gesetzt und spannungsvolle Linien formuliert, die Fuchs ihren Musikern an die Hand gegeben hat. Am Akkordeon entpuppt sich dabei Florian Stadlers Phantasie einmal mehr als übersprudelnd. Bassistin Ulla Oster ist, wie es Christina Fuchs nennt, der „Fels in der Brandung“. Christoph Hillmann macht seinem Ruf als melodischer Schlagzeuger erneut alle Ehre. Und die Prima inter pares, Christina Fuchs, durchweht mit ihrem intensiven Melos all jene zehn Stücke, die so vertraut wie zugleich an- und aufregend erfinderisch daherkommen." Guido Fischer
15.2. Update No Tango: NRW Records wird übrigens von JPC vertreten - die einen ECHO für den "besten Handelspartner" erhalten haben. In der Laudatio wurde ausdrücklich das beharrliche Wirken für besondere Nischenmusik gewürdegt. Hier der Link zu Christina Fuchs "NO TANGO" - zu der es bei JPC Hörbeispiele gibt - CLICK
Ganz ohne mein Dazutun ist der Umfang meines CD Kataloges größer geworden: Philipp van Enderts Compilation "Ballads & Chills" enthält u.a. Material der Produktion "Khilebor". Das LineUp der Compilation ist sehr üppig und bereicherte den Weihnachtsmarkt 2009! Ich werde auch auf seiner nächsten Produktion mit kurzen Gastauftritten als Percussionist vertreten sein - die abschließenden Aufnahmen finden Anfang Februar im Bonner Hansahaus statt. Auch nichts Neues beigetragen habe ich zum dokumentarischen Mehrteiler "Jazz in Deutschland" bei Bear Family Records bzw. www.bear-family.de. Auf der 12. und letzten CD befindet sich Material von Norbert Steins PATA JAVA und somit auch ein Ausschnitt meines "elektronischen" Wirkens.
Philipp arbeitet an einer neuen CD, auf der ich als Gast einige Percussionfarben beisteuere.
Ausstellungen! Meine Serie von Fotoarbeiten unter dem Titel "Kallimotio" wurde zuletzt im Foyer der Stadthalle Rheinberg ausgestellt. Den Rahmen bildete das Musik und Kunst Festival MAP8. Im Winter 2009 bin ich mit einigen Arbeiten zu Gast in der Jahresausstellung des Kunstvereins Villingen Schwenningen. Hier fand gerade das erste Künstlergespräch statt zu dem sich zu meiner Freude auch die vertrauten Gesichter liebgewonnener Initiatoren des Villinger Jazzclub eingefunden hatten. Die wundervoll vielseitige Ausstellung hängt bis Anfang Dezember.
Bereits am 6. November eröffnete ich persönlich meine Ausstellung im Kölner Kunstort/ Cafe Stanton. Hier zeige ich zum ersten Mal großformatige Arbeiten in Acryl/ Diasec die zur Vernissage mit dem Klang von Michael Heupels linearen Improvisationen an den Querflöten in Kommunikation traten - unvergesslich! Ich wünsche mir viel Besuch zu der Ausstellung, die bis zum 2. Februar 2010 zu sehen ist. Dazu alle Informationen unter www.cafe-stanton.de
Eindrücke zu den Bildern gibt es unter www.kallimotio.de
On Tour: Lemke - Nendza - Hillmann...Kurz vor Fertigstellung unserer nächsten CD ein schönes Statement über den Titelsong unserer letzten: "(...) beziehen Saxophonist Johannes Lemke, Kontrabassist André Nendza und Schlagwerker Christoph Hillmann archaische Grooves vergangener Jahrtausende und vertrackte Rhythmen ferner Kontinente in ihre pulsierende und ständig sich verändernde musikalische Welt ein. So verbindet sich etwa in "Kyrillis" hymnisches Saxophonspiel mit den ostinat umeinander mäandernden Sounds von Bass-Schlitztrommel und dem afrikanischen Daumenklavier Kalimba, als hätten sie schon immer zusammengehört. Damit ist dem Trio ein großer Wurf gelungen. (aus: Neuss
"Zum Abschluss ein Knaller" - Mit den Ensembles "Lemke Nendza Hillmann" und "Ohne 4 gespielt 3" wurde für die Jazzreihe "Blue in Green" in der Alten Post zum Saisonende ein fulminantes Doppelkonzert geboten. Am 3. Februar geht es mit der Konzertreihe weiter
VON BARBARA STEINGIESSER -
#Sublim - Tour im Frühjahr 09:
7.5.09...Da war gleich zu Beginn der sagenumwobene "Der Ort" - Peter Kowalds Lebens- und Atelierraum. Hier haben wir eine Premiere gespielt, die wirklich vom Geist des Ortes und seines Bespielers geprägt war. Viel Freiheit, viele neue Klänge und Entwicklungen...Backstage Noten Bücher und das Basscase der Freejazzgröße, alles spielte ineinander, auf der Bühne und im Publikum - wundervoll!
Lemke - Nendza - Hillmann:
Persönliche Vorschau: als Jugendlicher enddeckte ich Freitag nachts nach einem Discobesuch das DLF Format "Klanghorizonte". Eine damals unmoderierte Sendung mit Musiken und Klängen ala Steve Reich, Garbarek "Paths & Prints" und anderen. Ich war fasziniert und eine weitere Weiche zu meinem Weg als Musiker wurde gestellt. Es gibt das Format immer noch und meine Musik wird darin erklingen...
Aus der DLF Ankündigung: "Lemke-Nendza-Hillmann" steht zum einen für das Trio mit dem Saxofonisten Johannes Lemke, dem Bassisten Andre Nendza und dem Schlagzeuger Christoph Hillmann - drei Musikern aus dem Kölner Raum, die in den letzten Jahren nicht nur in dieser Formation zu unverzichtbaren Grundpfeilern der deutschen Jazzszene geworden sind.
Zum anderen steht es für ein Trio ohne Harmonieinstrument, das auf geschickte Weise modernen Jazz mit sogenannter "Weltmusik" verbindet - spielerisch und unprätentiös. Als Gast hatten die drei bereits für die Aufnahmen ihres letzten Albums "Kyrillis" den renommierten französischen Geiger Dominique Pifarely eingeladen, mit dem sie Anfang 2009 eine Reihe von Konzerten gaben. Die Musik des damit zum Quartett erweiterten Ensembles ist transparent, offen und perkussiv - und sie gewinnt mit Pifarélys an zwölftonalen Linien orientiertes Spiel eine äußerst expressive Stimme, die zudem die Harmonik erweitert. Spannende Dialoge würzen einen kammermusikalischen Jazz mit Energie und Liebe zum klanglichen Detail. Johannes Lemke - Sopran- und Altsaxophon André Nendza - Kontrabass Christoph Hillmann - Schlagzeug "Loft" Köln, 4. Februar 2009, Teil 1 Teil 2 in Klang-Horizonte am 18. Mai 2009, 1.05-2.00 Uhr"
Die mittlerweile etablierte "JazzAhead"-Messe für unsere liebste Musiksparte fand im April 09 statt. Neben vielen aktuellen Jazzprojekten, die dort bei den Labels "JazzSick" und "Enja" zu vertreten waren, befand ich mich presönlich an drei Orten: ich spielte live mit "A.Tronic" am Samstag abend um 22.30 im Schlachthof. Ich bin seit Sommer 2008 Hauptfach- und Ensembledozent an der FH Osnabrück neben herausragenden Kllegen wie Florian Weber, Frederick Köster, Volker Winck und Alex Vesper. Am Stand der Fachhochschule gab es viele gute Gespräche und gute STimmung der Studenten, die in meinem Ensemble RROM mitwirken und bereits am Freitag bei den Vorstellungen der deutschen Jazzabteilungen der Hochschulen gespielt hatten .
Schließlich wurden meine Kinder- und Jugendprojekte "Jazz - A Melting Pot" und "Response - Afrika" am JazzSick Stand gezeigt. Apropos: Vor 4 Jahren stand ich im Rahmen von "Response - Afrika" mit 6 Kölner Grundschulklassen als Dirigent vor der WDR Bigband und 60 Kindern mit Tontopftrommeln in der Kölner Philharmonie und musizierte die Overtüre zum Themenabend "AFRICA".
Nun stand ich als Percussionist mit der Band auf der Bühne und interpretierte Stücke, die teilweise aus dem damaligen Programm von und mit Michael Gibbs stammen. Mit dabei Cecile Verni und das deutsch/afrikanische Vokalensemble "Sisters". Arrangiert hat die Musik Ansgar Striepens, der das Projekt leitet.
Es war meine zweite Liveproduktion mit der WDR Bigband nach dem Projekt mit Uwe Ochsenknecht im Herbst 2008. Der Klangkörper dieser Bigband ist sehr beeindruckend und die durchweg hohe Leistung der Musiker im Verlaufe einer zweiwöchigen Produktion ebenfalls. Sich in eine Rhythmusgruppe mit Drummer Hans Decker, Bassist John Goldsby und Pianovirtuosen Frank Chastenier zu "setzen" ist purer Flow und enorme Energie. Meine Rolle war speziell: letztlich ging es um Afro / Rock / Pop/ Jazzpercussion. Als Spezialist eher für Rahmentrommeln und arabische bis indische Perkussion hieß das, meine Spezialgebiete mit der geforderten rhythmischen Stikistik zu fusionieren. Das tue ich ohnehin gerne - aber auf dem Dynamik Level einer Bigband ist das eine andere Herausforderung. Ich bin mit dem Sound, den ich mit einer Anzahl von indischen "Dholaks", arabischer Doumbek und türkischer Darabuka realisiert habe insgesamt sehr zufrieden und natürlich gab es ein längeres Udu Feature. Zwei ausverkaufte Auftritte in der Zeche Zollverein und der Philharmonie Köln waren grandios. Das zweite Konzert lief zeitversetzt auf WDR 3 am 27.3.09.
Zum Grundschulprojekt "Response Afrika" gibt es Informationen unter www.response.hillboxx.de -
alles Weitere und viele Termine wie immer unter www.hillboxx.de.
Im Hintergrund laufen Vorbereitugen für die Veröffentlichung der 3. CD von "SUBLIM" , auf die ich mich extrem freue - unter anderem auch, weil sie auf ENJA erscheinen wird. Dieses Label ist mir natürlich besonders wichtig, da es sehr viel im Grenzbereich zwischen arabischer und Jazzmusik veröffentlicht hat. Und auch unsere Formation wird auf einigen Aufnahmen erweitert um den in Paris lebenden OUD Virtuosen Mehdi Haddab - vor allem bekannt durch das Crossover Projekt "DUOUD". Mit Florian Weber hat Angelika Niescier außerdem einen Musiker mit überwältigendem Repertoire in der Band - deren Basis über so viele Jahre gewachsen ist. Ich habe einige vorab MP3s hier und die ersten Konzerte in Moers und Paris waren ein aufregender Vorgeschmack!
Die ersten Auftritte mit "Feinkost Decker" waren inspirierend und frisch. Daraus entwickelt sich eine feste Zuasammenarbeit, die am 3.11. vom WDR im Kölner Stadtgarten dokumentiert wurde. Ein sehr gutes Konzert trotz knapper Spielzeit, Liveaufnahme und der Tatsache, daß nach uns das Peter Erskine Trio spielen würde - mit Lars Danielsson und Nguyen Lee - Special Guest: Markus Stockhausen. Weltklasse hin oder her, gute Soli etc.: es machte keinen echten Spaß, den Herrn Erskine erwähnen zu hören, daß dies ja der freie Tag der Jungs wäre... Spielen oder nicht spielen - er meinte natürlich die große Produktion mit Vince Mendozas Musik - aber die Entscheidung, am freien Tag zu spielen wurde getroffen und zum Glück machte sich die offensichtliche Ermüdung des Stars weniger auf, als hinter der Bühne bemerkbar.
Der Winter 08 war wie jedes Jahr sehr hektisch und ich kam kaum nach mit Einträgen. Die größte Überraschung verdiente allerdings eine Notiz: es war der Anruf aus dem Hause WDR, in dem ich gefragt wurde an einer Produktion der WDR Bigband und des Rundfunkorchesters unter Leitung von Peter Herborn Als PERCUSSIONIST mitzuwirken. Da galt es, das Instrumentarium zu klären. Mit indischen Dholaks und der Darabuka würde ich den Congapart spielen können. Die UDU war wieder willkommen und ein ausnotierter 16tel Cabasa Part war Übearbeit am Wochenende im Hotel bzw. nächtlich unter der Hotelbettdecke. In straffer Arbeit haben wir dann produziert und ich bin auf das Ergebnis mit Uwe Ochsenknecht sehr gespannt. Es soll leider erst im Herbst 09 gesendet werden.
CD Präsentation Caroline Thon Patchwork "Inner Voice":
Die Einzelerfolge der Mitwirkenden - Julia Hülsmann veröffentlicht gerade bei ECM und Matthias Nowak ist in New York sowie die Erkrankuung von Junia Vent sorgten für eine schwierige Situation: CD Präsentation mit 3 Subs. Nun sind Jürgen Friedrich ud Volker Heinze ein engespieltes Team - noch leiser, feiner, als ich es gewöhnt bin, aber dadurch auch mit einer breiteren Klangfarben- und Dynamikpalette. Und die stimmte mich ein auf ein grandioses, unvergessliches Duo mit der Sängerin Filippa Gojo. Genau genommen 2 unvergessliche Duos, da auch in der Probe bereits die Magie zu spüren war. Die Magie des Unendlichen und des unendlich Leisen - eine phantastische Inspiration!
Viel zu erzählen gibt es über dieses Projekt:
„vollendet unvollendet“ ist das Thema des diesjährigen europäischen Musikfestes in Stuttgart. Und hier steht Bachs Kunst der Fuge ganz vorne und darum hat die Bachakademie eine Auftragskomposition zu einer neuen Auseinandersetzung mit ebendieser vergeben. Das Ergebnis „Metamorphosis“ hat sich als herausragendes Projekt auf dem Europäischen Musikfest in der Stuttgarter Liederhalle präsentiert. Initiiert vom wissenschaftlichen Leiter der Akademie Dr. Norbert Bolin und je zur Hälfte komponiert von Caroline Thon und Patrick Bebelaar standen zur Uraufführung zwei Ensembles als eigens formiertes Doppelquartett nacheinander und gemeinsam auf der Bühne. Zum einen Caroline Thon: Sopran-, Altsaxophon, Octaver / Junia Vent: Stimme, Harmonizer / Norbert Scholly: Gitarre und FX / Christoph Hillmann: erweitertes Drumset, Udus, Klangschalen, Kalimba. Unser Partner Quartett: Patrick Bebelaar: Flügel / Michel Godard: Tuba, Serpent / Frank Kroll: Sopransaxophon, Bassklarinette / Gavino Murgia: Oberton und Subtongesang, Sopransaxophon.
Sich einem offenen aber gewiss kritischen, gebildeten aber durchaus nicht unbedingt in den Gefilden des zeitgenössischen Jazz wandelnden Publikum in der fast ausverkauften Halle vorzustellen war von der ersten Sekunde ein inspirierendes, hemmungsloses Erlebnis beeindrucken, befremden, versöhnen, begeistern, verwirren... intensiv spürbare unmittelbare Reaktionen, mit denen sich kommunizieren ließ.
Als alter Fan der französischen Szene ein Traum für mich, mit Michel Godard zu spielen. Der Sänger Gavino Murgia wurde von ihm in das Projekt empfohlen skurril, erfrischend und enorm ausdrucksstark. Eigenständig, virtuos und kommunikativ Patrick Bebelaar und Frank Kroll Musiker mit denen man gleich Feeling entwickeln kann, auch 6 Meter über eine „Klassikbühne“, die nicht gerade den „Bauch“ der Musik transportiert. Auch „meine“ Band war wunderbar besetzt mit Norbert Scholly, mit dem ich viel zu selten gespielt habe unter anderem aber in einer Filmmusik von WDR Kompositionspreisträger Jesse Millener, und in absoluter Bestform die beiden Musikerinnen Caroline die sich trotz Verantwortung und hoher gestellter Erwartung absolut entspannt ganz der Musik widmete und Junia Vent mit enormer Klangbandbreite und herrliche Partnerin für Duette mit Gavino Murgia. Drei Tage Zeit vor Ort gemeinsam kreativ zu arbeiten und ein großer, individueller Abschluss danke an die Bachakademie, die so ein wunderbares Projekt ermöglicht hat und Caroline und Patrick die viel Zeit und Liebe in diese Musik gesteckt haben. Eine Musik, die unglaublich viele Möglichkeiten des aktuellen Jazz und aller erdenklicher Einflüsse auf hohem Niveau zeigt. Die Bach gewiß mehr als nur zitiert, auch wenn sie aus Fragmenten gleich in ein unerwartetes Fahrwasser geleitet wird. Aber in Logiken, Stimmungen und einem Gefühl für das Spannungsfeld "Strenge-Freiheit" bleibt doch das Spüren des Originals.
Als Programmnachtrag wurde am Sonntagvormittag im Kinoatelier am Bollwerk in Anwesenheit des Regisseurs Stefan Zednik der Film » Die Kunst der Fuge « gezeigt. Er ist eine stimmungsvolle, mit vielen Alltagsbildern angereichterte Geschichte über Fluchetn...JSBachs in die Musik, Glenn Goulds vor dem Publikum in seine Klausurstätte, ein Tonstudio, und M. Eisenberg aus einer Welt als Orgel „Pop“-Star mit wöchsntlichen Bachinterpretationen im Gewandhaus Leipzig also aus der DDR in den Westen, namentlich nach Sylt, wo er als leidenschaftlicher Musiker wiederum in Kirche und als Chorleiter unter entsprechend bescheideneren Verhältnissen arbeitet.
Eine Geschichte, die mich hier sehr beeindruckt hat wurde erst hinterher vom Regisseur erzählt: es ist der spontane Wunsch der 10 jährigen Tochter Zedniks, getauft zu werden, der diesen auf Sylt in einen Gottesdienst bringt und dort einen ihm unbekannten Ausnahmemusiker erleben lässt. Die Geschichte seiner Person inspiriert letztlich zu dem ungewöhnlichen Filmportrait Zedniks, der vorher gar kein Filmemacher war, sondern Opernregisseur und Journalist. Er schreibt in dem Film außerdem eine wunderbare fiktive Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Musikstudenten. Diese enhüllt verschiedenste Perspektiven auf Musiker, Werdegang, „unmusikalische“ Musikhochschulen, „weichgespülte“ Musikerherzen und abgöttische Musikverehrung fordernd und ungewöhnlich...
Und schließlich haben mich die experimentellen Techniken in dem Film bewegt. Ein und Ausblendungen von Personen sind nichts Neues hier zeigen sie aber Fugen haftes...Stimmen und Motive scheinen zu verschwinden und sind wieder da, aus Einstimmigkeiten werden Mehrstimmigkeiten, aus einer Bewegung werden Töne auf einmal gehalten dargestellt in Alltagsbewegungen, Vögeln auf einem Baum, wunderbar!
Tanz Konkret: 5. und 6. Juni 2008 - Zwei wundervolle Tage in der Kölner Orangerie - in diesem Gebäude fühlt man sich dem Wetter und der Natur nah, Regen ist laut, man spürt die Nähe der Natur, hört aber auch unablässeig fernen Güterverkehr, der, genau wie das Gebäude an andere Zeiten erinnert. Klänge wie Athmosphäre prägen das Spiel - in diesem Falle Beben/ Vibrato von und mit der Kölner Choreographin Britta Lieberknecht für die Reihe "Tanz-konkret". Unser Partner für das Doublefeature war Helena Nicolao. Alleine der Duft des für "Home-Zone-ERIFILI" eigens ausgelegten Rollrasens, die feine Genauigkeit der Klänge von Fritz Sitterle, die Ruhe und Eigentümlichkeit der Bilder und Assoziationen, werden dieses Ereignis lange in mir nachklingen lassen.
Ich war wirklich gespannt auf das Musizieren mit der britischen Jazz/Funk Legende Annie Whitehead (Posaune) in Krefeld und auf den Hildener Jazztagen. Initiator war wieder einmal Axel Fischbacher, der außerdem Karo Höfler als Bassistin verpflichtet hat. Wir haben uns häufig im Stuttgarter Merlin auf den Jazztagen getroffen, aber nie gemeinsam gespielt - jetzt also endlich! Ich bin im Nachhinein vor allem von der Musikalität und Offenheit dieser Quartettbesetzung bewegt. Mit Axel gesprochen..."wir spielen so gut zusammen, wir dürfen nie eine Band machen". Aber wir musizieren hoffentlich bald wieder! Mit Karo Höfler zu spielen ist ein wunderbares Erlebnis, weil wirklich alles an Jazzhistorie mit Freude und Individualstil anwesend ist - und wenn die Musik sich öffnen soll, dann öffnet sie sich in ihrem Spiel weit und wirklich.
..das habe ich genauso ein zweites Mal auf den Stuttgarter Jazztagen im November 2008 erlebt - das erste mal nicht im Merlin sondern als Teil eines größeren Ganzen im BIXX. Ich freue mich auf jede weitere Note mit diesen MusikerInnen.
Erschöpft und inspiriert zurück vom Festival Moers 2008 - Zwei Tage Proben für Angelika Niesciers Auftragskomposition mit 12 stimmigem Chor und Jazzquartett über frühe Texte von Hans Dieter Hüsch, deren Kolorit und Eigentümlichkeit sie mit klarem und überaschenden Gestus umgesetzt hat. Das Werk ist absolut "Moersgerecht" - es steht für viele Traditionen vom Jazz der späten 60er in den 3rd Stream der 70er und enthält alle Elemente des zeitgenössischen Jazz. Letztlich provoziert es auch durch den "klassischen" Chorsound und es ist ein echter Festivalworkshop mit musikalischen Gästen.
Nebenher liefen für mich die Vorbereitungen für improvisierte Musik im "Dunkelzelt" - ebenfalls ein Klasiker des Festivals, heute sorgsam kuratiert von Tim Isford.
Am Pfingstmontag dann erst die Premiere auf der Hauptbühne. Erhebende große Musik im legendären Zirkuszelt. Das macht unglaublich Raum und Luft und Energie. Mark Bassey an der Posaune ist ein phantastischer Mitmusiker und ein so herzlicher Mensch. Ingrid Lode ist eine ungeheuer eigne Person und schafft starkherzig eine ganz besondere Intimität. Nachts zuvor hatte sie mit ihrem Trio in der Nightlounge ein herausragendes Clubkonzert gegeben. Und der Chor - das Ensemble "O-Ton" sang die wirklich schwierigen metrischen Formen so kraftvoll. Das war vor vollem Zelt einfach beglückend. Jim Black sagte nach dem Soudcheck hinter der Bühne..."Wow, sounds like fxxxxxx Luciano Berio with his Jazzband".
Direkt danach ins Dunkelzelt. Hier sind Zuhörer umgeben von Musikern...die miteinander frei improvisieren und deren Improvisiertes zusätzlich zeitgleich oder versetzt mit Dolby Surround durch den Raum bewegt werden konnte. Letzteres verantwortete Dorothee Hanel mit selbstprogrammierten Samplern. Sie ist eine jener Musikerinnen die ich mehr als 10 Jahre kenne und für ihre Kompromißlosigkeit bewundere, genau wie Thomas Lehn an seinem Analog Synth und Barbara Buchholz am Teremin. Sie alle waren nun mit von der Party. Zu dem erlesenen Kreis erfahrener Improvisatoren gehörten weiter: Philippe Micol: ts, ss, b-cl, Martin Theurer: p, inside-piano, und die Festival Stars Sara & Maika Gómez txalaparta - riesige Stabspiele aus Metal, Holz und Stein, die die beiden in wechselnden Tempi, komplementär zu filigranen oder mächtigen Mustern aufbauen können. Ich fühle mich in dieser gestandenen - ganz freien Szene als Gast oder Seiteneinsteiger und habe von dem spontanen Zusammenwirken viel Kraft und Inspiration mitgenommen. Im Dunkel zu spielen ist übrigens trotz einiger leuchtender Displays ein ziemliches Unterfangen - wo steht die Udu, wo liegen die Ruten, wie ist der Effektweg eingestellt... . Aber man hat durch die Größe der Besetzung und das unbeobachtet sein auch eine andere Ruhe. Man kann ungestört abwarten. - Großartige Musiker auf dem Festival, offene hlfsbereite Stimmung, Musik und Happening überall - großartig!!!!
Zum Auftakt des Workshops mit dem New Yorker Vibraphonisten Stefan Bauer hatte der unglaublich umtriebige Matthias Goebel ein Triokonzert mit Stefan, Andre Nendza und mir an der Hochschule Wuppertal organisiert. Wir haben einen Nachmittag lang Stücke und Material ausprobiert - mit Muße und Inspiration. Vollkommen unerwartet saß während des Konzertes David Friedman im Publikum. Nach einem wundervollen Trioset bat Stefan David für ein Stück auf die Bühne....die dieser bis zur Zugabe nicht mehr verließ! Eine großartige Erfahrung mit zwei Weltklasse- Musikern! - 25.4.2008
Bewegend und schön...die Präsentation von "Response - Jazz - Meltingpot", meinem zweiten großen Grundschulprojekt. Etwa 60 Kinder aus 18 Nationen standen für eine knappe Stunde auf der Bühne im Krefelder Kulturpunkt und zeigten die enorme Menge von Ergebnissen aus 6 Wochen kreativer Arbeit. Die Darbietungen waren stilistisch noch weitreichender als bei Response Afrika in Köln 2005. Wir hatten einige swingende Darbietungen, Scat, eine Bodypercussion Bigband, afrikanische Lieder und Rhythmen und und und... . Getragen hat uns der Gedanke, daß so, wie vor 100 Jahren Menschen aus aller Welt, freiwillig oder unfreiwillig nach Amerika kamen, um gemeinsam oder für sich ein neues Leben zu beginnen, hier Kinder aus so vielen Ländern nach Krefeld gekommen sind. Und wir haben uns ausgetauscht, inspiriert, haben Ideen ausprobiert und ebenso viel Spaß gehabt wie gearbeitet. Ein Video ist in Kürze verfügbar und die Website zum Projekt in Arbeit.
Am Sonntag den 13.1.08 hatten wir - "Lemke-Nendza-Hillmann" - endlich die Gelegenheit zu einer offiziellen Präsentation von "Kyrillis", gemeinsam mit unserem Special Guest Dominique Pifarély. Ort: Kölner Stadtgarten,
Wir danken Dominique für den freundschaftlichen Tag und über 170 Gästen für den vollen Veranstaltungsort!
Besprechungen der aktuellen CD von "Lemke-Nendza-Hillmann" sind bereits erschienen. Ulfert Goemans Rezension aus dem aktuellen Jazzpodium macht mich als Diskurs über die Möglichkeiten und Ansprüche unserer Musik besonders glücklich.
Gleich 5 Stücke habe ich für diese Platte komponiert und den Klang meiner Framedrum und der Kalimba erstmalig verewigt. Gemeinsam mit wunderschönen Stücken meiner Mitstreiter bilden sie wieder eine Klangreise durch Jazz, Weltmusik und die kammermusikalischen Mikrokosmen eimer so kleinen Besetzung. Die Platte spielt gelegentlich im WDR und Deutschlandfunk und ist bei mir oder JazzSick Records erhältlich. Unsere aktualisierte Website erzählt mehr über das Projekt und unseren Gast - www.lemke-nendza-hillmann.de
A.Tronic (Andre Nendza) waren im Studio um ein bereits 2005 begonnenes Projekt vervollständigen. Es gab bereits einige Tracks mit Dave Liebman - weitere songorientierte Stücke wurden im November/ Dezember 2006 produziert. Vier spannende und melodiöse Titel haben wir nun mit Inga Lüning eingespielt. Grandios auch wieder die neuen Kollegen - Markus Segschneider an der E-Gitarre und Sven Decker an teilweise manipulierten Saxophon und Bassklarinette. Mit dem Mastering bei Patric Luis ist der klingende Teil der Arbeit beendet. Im Frühjahr 2008 wird das Doppelalbum(!) erscheinen.
November 2007:
Das war neben Konzerten mit Kenny Wheeler, Charlie Mariano, Dave Liebman, Alan Skidmore und der European Family mit u.a. Stan Sulzmann, Jarmo Hogendijk gewiß meine intensivste Erfahrung mit einem internationalen Gast:
5 Konzerte des Andre Nendza Quartetts mit dem sardischen Trompeter und Flügelhornisten Paolo Fresu. 5 sehr verschiedene Auftrittsorte und Athmosphären und 5 völlig verschiedene Konzerte, alle intensiv, geprägt von der ungeheuer kommunikativen Spielweise von Paolo, aber auch der über die Jahre gewachsenen Kraft des Quartettes mit Claudius Valk (Ts.Ss.Bcl.), Hendrik Soll (p), dem Bassisten und Komponisten Andre Nendza und schließlich mir selbst am Drumset ohne große Extras.
Als Sternstunde wurde das Konzert in Braunschweig erlebt von uns wie vom Publikum erlebt. Ein doppeltes Abschlusskonzert für die Tour und leider auch für den Aufführungsort: das klanglich einmalige städtische Museum wird entkernt und neu gestaltet. Wie eng der Kontakt zum großen Publikum war, spürte ich besonders, als ich ein Schlagzeugsolo in eine leise, filigrane Leere entwickelte. Ich hatte es eigentlich beendet...leerer schien nicht möglich aber das Publikum fieberte und erlaubte immer mehr Reduktion, bis wir endlich mit dem Thema einsetzen konnten. Traumhaft.
Saarbrücken hatte uns zum Auftakt ebenfalls mit großem Auditorium begrüßt die Athmosphäre erinnerte mich an die neue Aufbruchstimmung der frühen Leverkusener Jazztage. Konzentriert, mit Bedürfnis nach Energie und Intellekt.
Die Schmiede Düsseldorf ebenfalls brechend voll das schönste denkbare Heimspiel. Bayrischer Rundfunk in der Münchener Unterfahrt kein ganz einfaches Konzert nach der ewig langen Anfahrt und unter Klangbedingungen, die für den Mitschnitt eingerichtet waren. Aber sehr intim und dicht.
Neuss mit vielen technischen Schwierigkeiten und verstimmtem Flügel hat uns herausgefordert aber Streß und Kompromisse schaffen auch eine eigene musikalische Situation, die im positiven Sinne für sich stand.
Noch einmal einen großen Dank an Braunschweig, das die Tour vergoldet hat, an Paolo Fresu für seinen musikalischen Input und an Andre Nendza, der das Projekt ins Leben gerufen hat. Und vielen Dank an Carine Zimmermann, die meine Stimmung des Düsseldorfer Konzertes in dieser Zeichnung festgehalten hat:
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Zeichnung: Carine Zimmermann
Jazzwerk Ruhr - 1.12.2007:
Aber auch so extrem kann es kommen - darf nicht, weil es schadet allen Beteiligten, kann aber passieren (Ich gehe mal davon aus, daß die Presse nicht Zeuge hiervon geworden ist, darum schreibe ich die Rezension):
Geradezu unglaublich in den Sand gesetzt war der zweite Abend der Tour der drei Jazzwerk Ruhr Preisträger im spektakulären Ambiente des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen - in dem es scheinbar keinen wirklichen Verantwortlichen für die Veranstaltung gab.
In dem die beiden bemühten Angestellten des Hauses enorme Wege zurücklegen müssen, um Gerätschaften zu bewegen oder auch Lichtschalter zu bedienen. In dem sich alle Anwesenden beizeiten fragten, ob diese Veranstaltung überhaupt existiert, oder ob sie vielleicht ein Schwindel ist. Keine Plakate am Ort, holten Jazzwerker dann erst einmal nach, keine adäquate Technik, erst kein Klavier, dann ein verstimmtes, kein Catering, keine Kasse, kein Getränkeverkauf - alles bestellt und vereinbart - und schließlich irgendwie auch kein Publikum.
Ein Lichtblick nur die Gelassenheit, mit der es die Anwesenden nahmen. Man saß in einem Boot. Und daß die Künstler sich nicht um ihre Priorität bringen ließen, die Musik. Die begann spannend in dem extrem empfindlichen, halligen Raum - und da kam auf einmal das Catering: mit lauten Arbeitsgeräuschen und lautem Smalltalk. Das war wirklich skandalös in einem Raum und Umfeld, in dem vor allem die Musik Respekt verdiente.
Es gab nicht viele Gäste, aber mit Musikern und gute Miene zum bösen Spiel machenden Verantwortlichen vom Jazzwerk waren es einige Anwesende, die versuchten, die besonderen Klänge zu genießen. Das gelang überwiegend, blieb aber schwierig denn es kamen auch noch Freunde der CaterInnen - betrunken, nervend laut und immer nur befristet zu bändigen. Wahnsinn!
Ein verstimmtes Klavier, unfertige Technik, kein Catering, kein Logistik, kaum Publikum - da hat Kooperation mal gar nicht funktioniert.
Aber die Jury des Wettbewerbes verdient Komplimente. Sie hat exzellente und in ihrer Abwechslung hervorragend zu einander passende Projekte ausgesucht ...darf ich bescheiden sagen - denn ich bin als Vertretung hinzugeraten: in das JazzRockAmbient "Zodiak-Trio" des Essener Trompeters John Dennis Renken. Mit Andreas Wahl an verschiedenen Gitarren und normalerweise mit Bernd Oeszevim am Schlagzeug. Grandios außerdem Jörg Brinkmanns "HA!". Er spielt herausragend Jazzcello, Olli Maas wie immer tief in Klavier und Rhodes Expressionen und auch hier ein Sub am Set: filigran und sehr jazzig, Patrick Hengst. Und endlich habe ich "The Camatta" live gehört - ein Qartett, das Dank spielerischer Raffinesse und Arrangementkonzept nach viel mehr klingt - mit 2 individuellen Bläsern, teilweise gitarristischem Ebass und fein-explosivem Schlagzeug.
Der musikalische Eindruck überlagert dank der Künstler das organisatorische Fiasko. Zum Glück hat das Programm bereits erfolgreich gespielt und wird noch zweimal fortgeführt und vom WDR aufgezeichnet.
Mit Stolz habe ich vernommen, daß Britta Lieberknechts "Beben - Vibrato" von der Kölner StadtRevue zu den 3 besten Tanzproduktionen 2006 gekürt worden ist. Es folgten Einladungen für das Jahr 2007, darunter das Tanzfestival in der Kölner Studiobühne im Mai. Es gibt mittlerweile ide neue Produktion FUNKY WALTZ, für die ich wieder die Musik gestaltet habe und die nach der Premiere am 5., 6. und 7. Oktober 2007 in der Kölner Feuerwache auch 2008 einige Male gespielt wurde
Mit der Tour des Andre Nendza Quartett und Paolo Fresu war das Jahresende 2007 wunderbar eingeleitet worden. Unter den Winterhighlights auch das Opening Festival in Trier - historische Lobreden finden sich bei mir unter "Projekte" - diesmal mit der Tänzerin Britta Lieberknecht "Beben/ Vibrato". Genaueres unter Termine...
Das Mathias Haus New Quartet hat am 22.September 07 die "Sun Downer" Konzertreihe im Hentrichsaal der Düsseldorfer Tonhalle eröffnet. Mathias Haus kenne ich seit 25 Jahren als faszinierenden Musiker am Schlagzeug, Vibrafon und Klavier. Als Vibrafonist ist er ein bestechender Virtuose geworden. Und ein geradezu unglaublicher Publikumsmagnet. Denn die Veranstaltungsreihe in der Tonhalle findet in durchaus großem Rahmen statt und in zeitlicher Nähe zum Altstadtherbst, das Kulturangebot ist zur Zeit sehr groß in Düsseldorf. Und der Saal war voll! Die Stimmung der Musik offen, erzählerisch, mitreißend. Das noch junge Quartett hat zum richtigen Zeitpunkt seinen Sound gefunden. Mit dem Wissen um die 80er Jahre, aus der die Stilistik zweifellos stammt und dem zeitgenössischen Retrosound zwischen New York und ECM. Sehr dynamisch, kommunikativ, zeitlos. als Besetzung hat sich herauskristallisiert: Mathias Haus, Vibrafon, Ron Cherian, Flügel, synth., Andre Nendza, Kontrabass, Christoph Hillmann, drums. Ich freue mich auf weitere Taten!
Grandios - die Arbeit des Aachener Filmvereins Kaleidoskop! Dem schwierigen "Sommer"- Wetter zum Trotz, hat der Verein eine OpenAirKino - Reihe mit Livemusik veranstaltet. Hier fehlen weder die so wichtige Nachwuchsarbeit mit einem Musikwettbewerb zur Stummfilmvertonung, noch der ebenso wichtige Kulturaustausch mit internationalen Künstlern und Initiativen. Ich hatte ein zweites Mal die Gelegenheit, an einer Live - Stummfilmvertonungen mitzuwirken. Mit dem erfahrenen und kreativen Heribert Leuchter an Saxophonen und dieversen Klangerzeugern - ich als Duopartner mit Drumset und Elektronik. Für Charlie Chaplin und Buster Keaton haben wir eine Melange aus Klangereignissen, athmosphärischen Themen, skurriler Jazzpolka und Elektronik BITS gespielt, für die ich OTöne aus der Ära verarbeitet habe. Eine kleine Verarbeitung des Materials habe ich wegen ihrer Nähe zu Kurt Schwitters DADA Texten auch in einer Collage für die laufende A.Tronic Produktion "Spectacles" verwendet...

Daß "Pick Up The Pieces" von mir live gespielt würde, war eher unwahrscheinlich. In der Regel spiele ich Originals von heute. Mit dem Komponisten dieses Titels zu musizieren ändert natürlich alles - und so spielte die "Soul Jazz Party" mit niemand Geringerem als Molly Duncan von der legendären Average White Band in Münster und später Krefeld live. Ein jazzig, groovig, tranciges Spiel- und Hörvergnügen!
Ab dem 14.9.07 war ich in Düsseldorf regelmäßig auf der Bühne zu sehen - mit Betonung auf sehen. Denn gemeinsam mit dem Akkordeonisten Florian Stadler, Dem Geiger Albrecht Maurer und Sebastian Gramss am Kontrabass waren wir maßgebliches Bühnenelement, mit zwar nur gelegentlichen aber ahmosphärisch dichten musikalischen Einsätzen, in einem, wie ich meine, gelungenen Stück "Retrotheater" im Düsseldorfer Schauspielhaus. Inhaltlich und Textorientiert. Das Schauspiel als solches deutlich vorstellend und zu ihm einladend von der Intendantin Amelie Niemeyer. Mit den fein aufgefächerten Emotionen von Kleists "Kätchen von Heilbronn". Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen, war ich doch bislang als Musiker im Theater meist in der Rolle eines "Musical" Spielers - durchaus mit guter Musik und spannender Instrumentierung. Zum Beispiel in Tom Waits "Alice" oder "La Pericole" von Offenbach. Meine Rolle in "Moliere" war zwar auf der Theaterbühne, muß man aber aufrichtig als "klingender Statist" bezeichnen. Im einen wie anderen Fall bleibt eine Distanz zum Theatergeschehen. Das ist in dieser Produktion spürbar anders, weshalb ich mich, nach erfolgreicher Premiere auf eine erfüllte Spielzeit freue!

Was ich im Hintergrund tue?...Zu sehen im Düsseldorfer Schauspielhaus!
Jazzemble Juli/ 2007:
Das war ein unglaubliches Jazzemble Sommer Seminar zum dritten Mal, davon das zweite Mal in der Akademie Remscheid. Konzentration, Freude, Kreativität und Energie in den Workshops und bei den Darbietungen am Mittwoch, Freitag und Samstag. 5 Stunden Musik am Abschlussabend mit der extremen Bandbreite, die unsere Musik zu bieten hat. Quasi jedes Niveau an Vorkenntnissen und jede(r) konnte auf der Bühne zeigen, wie viel Inspiration in so einer intensiven Musikwoche steckt. Viele neue und andere Möglichkeiten und die Offenheit sie auszuprobieren und bei anderen Teilnehmern zu erleben.
Die Lieblingsmomente in meinen Workshops fröhliche Texte von Dizzie Gillespie und KT Tunstall im Jazzsongsprojekt und die ungezwungene Energie bei der „Partynummer“ „Brother can’t you spare your“ Car von Joe Sample. Die Rhythmus Energie der Musik von Peter Apfelbaum in meinem AfroIndiaEnsemble. Aber auch die Spaßnummer dieser Band „Groovin on“ von Bossa Nostra war ein zweimaliges Highlight bei den Aufführungen. Ein erwartungsgemäß großes Vergnügen war die Interpretation einer BigbandKomposition von Joe Morello für Body und Mouthpercussion in meiner „Rhythmustheorie“.
Bei den Aufführungen war wieder zu erleben, wie schön und motivierend ein heterogenes Dozententeam ist. Klarheit und Konzentration in den modernen Gitarrenarrangements der Ensembles von HP Timmer und Philipp van Endert. Expressiver urbaner Jazz in der aktuellen Avandgarde von Angelika Niescier. Zeitlos schön und zeitgenössisch, die Musik bei (und teilweise von) Andre Nendza. Einladung zur totalen Freiheit, kanalisiert von Anne Hartkamp. Und Skurriles, Naives sowie die Weltmusikalischen Einflüsse bei meinen Workshops. Von den Teilnehmern kam wunderbare „Mitmachenergie“. Enorme Beiträge, Soli, Textinterpretationen, stilistische Gestaltung, Bühnenpower, Groove.
Dankeschön an Alle!
PS.: es klingt ruhig und schön nach Anne Hartkamps Arrangement für Chor von Charlie Haden’s „Silence“
Gleich zwei Mal hat sich der Düsseldorfer Jazzclub wieder von seiner besten Seite gezeigt - sowohl beim Mathias Haus New Quartet als auch beim Philipp van Endert Trio feat. Rick Margitza war die Jazzschmiede trotz bestem Biergarten Wetter brechend voll.
Gleich zwei Mal hat sich der Düsseldorfer Jazzclub wieder von seiner besten Seite gezeigt - sowohl beim Mathias Haus New Quartet als auch beim Philipp van Endert Trio feat. Rick Margitza war die Jazzschmiede trotz bestem Biergarten Wetter brechend voll. Das Mathias Haus New Quartet spielte auch Pfingsten auf der Düsseldorfer Jazzrally und bei Philipp van Endert vertrat ich den angestammten Drummer Kurt Bilker noch auf Konzerten in Luxemburg, Kassel und Rheinberg.
Es ist wirklich wahr: ein Traum ist in Erfüllung gegangen und mein "stiller Begleiter" - die Fotografie - hat sich ihren Weg ins Licht der Öffentlichkeit gebahnt - meine erste offene Werkstatt war bereits im Juli in Aachen in der Galerie 23m2. Dort hing im Januar/ Februar 07 auch meine erste Einzelausstellung zu der es eine eigene Website gibt: www.kallimotio.de
Zum Ausklang hatte ich die Band "ohne 4 gespielt drei" in die Aachener Galerie 23m2 eingeladen. In dem Trio wirkt der Essener Saxophon - Newcomer Sven Decker mit, mit dem ich in der Experimentle Band und Andre Nendzas A.Tronic spielte. Ich mag seinen Stil und sein Können und war wie die vielen Gäste am 9.2.07 begeistert vom frischen Konzert in der Galerieumgebung.
Mit dem Ende der Ausstellung wurde die Website www.kallimotio.de online gestellt und bietet den Daheimgebliebenen einen Blick auf einige meiner Arbeiten - viel Freude!
Genau ein Jahr, nachdem das kreative Kinderprojekt "Response - Afrika" mit Aufführungen im Kölner Rautenstrauch Joest Museum und gemeinsam mit der WDR-Bigband mit grandioser Leistung der über 150 Kinder zu Ende ging, hat sich das Projekt im Wettbewerb "Kinder zum Olymp" plaziert. Dadurch ist es Teil der Internetplattform www.kinderzumolymp.de geworden, auf der eine enorme Menge wunderbarer kreativer Arbeiten mit und von Kindern vorgestellt werden.
Aus diesem Anlaß habe ich eine DokumentationsDVD zusammengestellt, die das Projekt umreißt und zeigt, wie weit die Kinder in überschaubaren Zeit von 6 Doppelstunden in 6 Wochen gekommen sind
(Für Interessenten gibt es Ansichtsexemplare auf Anfrage bei mir.)
Wer Response-Afrika noch nicht kennt findet hier Eindrücke und Informationen: www.response.hillboxx.de
Das ist wirklich eine besondere Spielsituation - gemeinsam mit den Künstlern/Musikern Heribert Leuchter (Saxophone) und Albrecht Maurer (Violine/gotische Fidel) stand ich in Aachen und Liege am 7. und 8.2.07 vor Kinoleinwänden und musizierte/ improvisierte zum Stummfilmklassiker "Der Golem" von 1920. Dieses Werk ist so skurril wie teilweise komisch. Mit großem Aufwand ist das Ambiente zeitlos, ein zentrales Thema - die Vetreibung der Juden ewig. Die Schaffung eines Wesen aus Lehm - das Erlangen einer göttlichen Formel, die einem Wesen das Leben einhaucht wiederum zeitlos. Und die Frage nach Sklaverei und Identität/ Individualität von Brisanz.
Zum Illustrieren dieser Aspekte habe ich mit viel Vergnügen und Hintergedanken uralte Klezmer Aufnahmen resampelt und die alten Claven und Arabischen Anlehnungen in meinen Grooves und Sounds am Drumset verarbeitet. Zum Musizieren ist der Film im besten Sinne inspirierend - Heribert und Albrecht sind es sowieso. Die ansteckende Energie von Doris Talpey gibt den letzten Impuls für kreative Arbeit. Sie steht seit je hinter der Aachener Filmzeischrift Kaleizette, dem Magazin des äußerst regen Aachener Filmvereins Kaleidoskop. Deren Betreiber standen mit viel Einsatz hinter diesem Projekt - Vielen Dank und auf hoffentlich baldige weitere Zusammenarbeit!
Immer wieder Tanz....
10 Jahre ist es her, als ich die erste Auftragsmusik für eine Kölner Tanzproduktion bekam und gemeinsam mit dem Pianisten Heiko Kuhlenkampf realisierte. Seinerzeit arbeiteten wir in einem Studio im Kölner Stadtteil Hohlweide. Die dort ebenfalls aktive Tänzerin und Choreographin Britta Lieberknecht hat mich schon damals zutiefst überzeugt. Aus einer Begegnung im Zusammenhang mit ihren großartigen Werken zu Soli des legendären Schlagzeugers Max Roach hat sich nun eine feste Zusammenarbeit entwickelt. Ihr Werk "Beben - Vibrato" hat einen ganz anderen Gestus. Es wurde am 23.6.06 in der renovierten Kölner Rhenania uraufgeführt und fand seine Fortsetzung auf dem renommierten Kölner Festival "Tanz Hautnah" am Wochenende des 12. bis 15. Oktober.
Das sagte der Kölner Stadtanzeiger zu unserer Arbeit: (...) Überraschend beim Festival war auch der häufige Einsatz von Live-Musik. Die Tänzerinnen holten ihre Musiker auf die Bühne und suchten dann den Dialog mit Saxophonern, DJs, Kontrabassisten. Herausragend fein gearbeitet war ein solches Duo bei der renommierten Choreographin Britta Lieberknecht, die in „Beben / Vibrato“ zum Schlagzeug von Christoph Hillmann abgründiges Leiden und Lachen gleichermaßen stark provozierte. (...)" KSTA am 17.10.06
Lemke-Nendza-Hillmann bereiten sich auf die zweite CD mit Gast Dominique Pifarely (violine, u.a. Sclavis Quartett) vor. Wir spielen unser neues Programm bereits und haben aus Krefeld wunderbare Presse über unsere Musik -
lesen...!
Unlängst lief der 4 Teiler "Die dunkle Seite der Liebe" mit Musik von Henrik Albrecht auf WDR. Die aufwändige Musik ist ein Grenzgang zwischen abendländischer und morgenländischer Tradition und ich habe unter anderem mit Tombak, Drumset und Klangschalen mitgewirkt.
Das Werk wird auch als Hörbuch erscheinen und kann bei Amazon betrachtet bzw. vorbestellt werden - hier.
Die Beschreibung auf der WDR Site:http://www.wdr5.de/sendungen/hoerspielserieso/71621
Im Frühjahr 06 gingen die Patamasters wieder in Deutschland auf Clubtour , nachdem der Focus zuvor mehr auf Projekten und Reisen gelegen hatte. Norbert Stein dokumentiert diese Arbeiten ausführlich auf www.patamusic.com
Bei den Patamasters bin ich fast ausschließlich Elektroniker - hier mein Setup im Gewölbekeller in Erfurt:

Höhepunkt der Frühjahrstour war das Konzert im Berliner Schlot, vom Deutschlandradio Kultur aufgezeichnet und in voller Länge am Dienstag den 18.4.06 ab 20.15 gesendet
Hier der Ü-Wagen vor der spektakulären Kulisse der Heimat des neuen "Schlot"

Immer wieder wirke ich in Musik zu Hörspielen oder Hörbüchern mit. Meine Aufgabe besteht in der Regel darin, Musik zu interpretieren und eine passende Instrumentenauswahl zu treffen um etwa einem orientalischen Thema gerecht zu werden. Schon zugespitzter waren Klänge die ich für den Tanz der Riesenkakerlaken im Hörbuch "Gregor" verwendet habe. Im Januar 2006 wurde nun eine Neuvertonung des Buches "Unten Am Fluß" im SWR in Baden - Baden produziert. Hier hatte ich meinen ersten ausschließlichen "Geräuschemacher" - Auftrag. Produktionszeit 1 langer Aufnahmetag und die Aufgabenstellungen reichten von "Anwesenheit eines Hasen auf einer Wiese" über "Hasen fliehen über verschiedene Untergründe und springen in Gruppen in ein Ruderboot auf dem Fluß", bis zu "Hase klettert in Bau über anderen Hasen, der epileptisch zuckt, weil er visionär träumt". Das hat Phantasie, Recherche von Klängen in Tierhörspielen und Zeichentrickfilmen und die Auswahl skurriler Materialien erfordert - und schließlich sehr viel kreativen Spaß gemacht...
Das Hörspiel wurde zu Ostern im SWR gesendet.

Mit Henrik Albrecht im Hörspielstudio des SWR
weitere Bilder und Klangerzeuger
Sublim ist immer wieder Garant für besondere Konzerte, Inhalte, Spielorte: Besonders erwähnenswert zum Beispiel der Herbst 2005:
Gerade habe ich einige wunderbare Tage in Frascati bei Rom verbracht:
Es gibt dort nicht nur Frascati, sondern auch Grappa di Frascati, nicht völlig unerwartet gutes Essen und eine sehr lebendige Kultur. So haben wir (Angelika Niescier, „Sublim“) unter dem Dach eines entkernten und als modernes Museum wieder aufgebauten alten Gebäudes vor vollem Haus ein Konzert für die Stiftung Adkins Chiti gespielt. Diese Stiftung verwaltet unter Leitung der Namensgeberin unter anderem das größte Archiv von Werken von Komponistinnen.
Der Pianist Florian Weber vertrat übrigens Hans Lüdemann und spielte frei, inspiriert und sowieso virtuos unser erstes musikalisches Wiedersehen nach unserem gemeinsamen Mitwirken beim Jubiläum der drei Fragezeichen in Hamburg - und dieses Mal wirklich im Jazz/Improvisationskontext.
Mit Hans waren wir 2 Tage vorher in Vlotho, wo mit viel Liebe und Einsatz seit vielen Jahren der „Jazz Of Europe“ ausgelotet wird: Am Freitag den 4. November 2005 mit Angelika Niesciers „Sublim“ und Lars Danielsson.
Kleine Enddeckung dort am Rande: der wunderbare Text und Bildband von Rainer Placke und Ingo Wulff über Nils Landgren. Die vielen kleineren Texte stammen von bekannteren und unbekannteren Musikern und handeln von Begegnungen mit dem Musiker, von Orten, an denen Musik passiert und von Dingen, die (exzentrischen) Musikern passieren können auch das Buch zeugt von Idealismus für (europäischen) Jazz und macht Spaß zu lesen!
Angelika Niescier - Sublim sind im Anschluß weitergereist: zu einem Radiofeature mit Live Konzert in Bremen (Radio Bremen) und zum Jazzfest in Kassel. Dort hat der Journalist Andreas Gebhardt die gegenwärtige Position der Sublimen Musik in einem enthusiastischen Artikel formuliert:
"Die Seele des Hard-Bop und des frühen Free-Jazz findet in diesem Quartett eine aufregende zeitgenössische Entsprechung, ohne dass es den Geist der frühen Sechzigerjahre lediglich kopiert. Mit Lust, absoluter Sicherheit und Gelassenheit wird hier virtuos improvisiert, was das Zeug hält."
Neben meiner Arbeit als Musiker, stand das Frühjahr 2005 für mich ganz im Zeichen von "RESPONSE" und "JAZZ&MORE" - zwei musikpädagogischen Aufgabenstellungen. Jazz&More hat den Namen JAZZEMBLE angenommen und fand 2006 und 2007 in der Akademie Remscheid statt, auch die Verlängerung in 2008 steht fest. Das "Response" Konzept wird in neuer Form 2008 an einer Grundschule in Krefeld stattfinden:
"Ihre eigene Kreativität ist für Kinder der ideale Zugang für „fremde“ Kulturen und unbekannte Musik". Diese Erkenntnis steht im Mittelpunkt der „Response“- Projekte. Ich habe in diesem Jahr die Aufgabe übernommen, mit Kindern aus sechs Grundschulklassen in diesem Sinne zum Thema Afrika kreativ zu werden.
Gerade beendet ist der Workshop Jazz&More, den ich in einem Team mit 5 Kollegen mitgestaltet habe. Wir haben gemeinsam mit gut 40 Musik- bzw. Jazzinteressierten TeilnehmerInnen verschiedensten Alters und spielerischen Niveaus eine intensive und wunderschöne Woche im Eva Kleinewevers Haus, einer „rheinischen Hacienda“ in Nettetal verbracht.
Der Focus lag auf gemeinsamen Spiel, das in vielen Bands mit verschiedenen Themen stattfand. Am schönsten war dabei die Durchmischung von Altersstufen und Können. Uns wurde als Dozententeam mit einhelliger Begeisterung bescheinigt, dass wir durch unsere Musikauswahl und Herangehensweise diese so verschiedenen musikalischen Positionen in Ensembles bündeln konnten, die für jeden Spaß und neue Erfahrung bargen.
Das Ergebnis war ein schon am zweiten Workshoptag begeisterndes Teilnehmerkonzert mit Teilergebnissen und fertigen u.a. explosiven Jazzgroovestücken.
Dabei öffnete vor allem auch die „Einsteigerband“die Herzen mit Improvisationen, die bei allem Respekt vor den „Großen“ zeigten, dass Jazz von Anfang an und mit den einfachsten Mitteln schon Spaß macht.
Mit „praktischen“ Theoriethemen von u.a. indischer gemeinsam getrommelter oder gespielter Rhythmik, Kompositionsansätzen, Übekonzepten, „zeitgenössischen Jazzklassikern“ und vielen abendlichen und nächtlichen Konzerten und Sessions haben wir das „Jazzparadies“ gefüllt und ich glaube, kein Teilnehmer wie Dozent hat am Tag danach unter 12 Stunden geschlafen.
Wir arbeiten an einer Fortsetzung des Konzeptes für 2006!
Die Dozenten:
Heinz-Peter Timmer (Gitarre Initiator und Organisation)
Philipp van Endert (Gitarre und maßgeblicher Mitinitiator/ Organisator)
Anne Hartkamp (Gesang)
Angelika Niescier (Saxophon)
Andre Nendza (Bass)
Christoph Hillmann (Schlagzeug)
Teilnehmer meines Afroensembles....

..... spielten Peter Apfelbaum, Courtney Pine und Terence Blanchard - der oben erwähnte Altersunterschied ist lediglich zu erahnen, weil Musik jung hält!
Grüße aus Jugendtagen...
Ich habe als junger Drummer in damaliger Ermangelung bzw. Unkenntnis internationaler Vorbilder auf die deutsche Szene gelauscht und unter den anwesenden Drummern war Kurt Bilker mit Sicherheit herausragend. Unvergesslich für mich ein Konzert mit Axel Fischbacher, Hartmut Kracht und Stringquartett. In diesem für das Schlagzeug akustisch schwierigen Kontext hat Kurt nicht nur gut geklungen, sondern auch gleich drei lange Soli gespielt, die alle einen extrem guten Bogen und unvergesslich schöne Farben hatten. Das ist allerdings mittlerweile 15 20 Jahre her. Ich habe Kurt unlängst in einem Konzert mit dem Philipp van Endert Trio featuring Kenny Wheeler gehört und auch mit meinen heute verwöhnteren Ohren ist die Dramaturgie seiner Soli hervorragend.
Lange Vorrede... jetzt hatte ich gerade die Aufgabe, Kurt Bilker für die Aufnahmen zur neuen CD von Philipp Van Endert wegen Krankheit zu vertreten. Der Aufnahmetermin konnte wegen der Verpflichtung von mehreren Gästen nicht mehr verschoben werden. Als da waren: der Saxofonist Rick Margizza, der seit einiger Zeit in Paris lebt, der australische und in Deutschland lebende Posaunist Adrian Mears und Stefan Meinberg an der Trompete und Flügelhorn.
Statt drei Stammspielern und drei Gästen kam ich also als vierter Gast hinzu. Ich habe mich, so gut ich bei einem freien Tag Vorlauf konnte, auf den Sound des Trios und die bestehenden Ideen zur Interpretation der Stücke eingehört und versucht, Kurt Bilker in einigen Stücken spielerisch meinen Respekt zu zollen. Zum Beispiel in einer „Mallet-on Toms“- Intro, in einer verjazzten alten Popballade und in der Begleitung einiger Gitarren und Bläsersoli auf geraden, Backbeat - orientierteren Grooves.
Bei „Kurt’s Song“ Philipps Hommage an Kurt habe ich mich zusammengerissen und nicht den „Elvin“ rausgehängt: nach einem erstem Take wollten wir das Stück geheimnisvoller halten die Bläserfarben drängen das Stück in diese athmosphärische Richtung.
Alles in allem eine toll klingende Platte und schöne Chance für mich
Die Platte wird als CD mit Bonus DVD erscheinen, auf der wiederum Kurt Bilker auf einigen Triolivetakes zu erleben ist. Sehr froh bin ich in diesem Zusammenhang, daß in der ersten Rezension von Franz Becker im Online/Music/Magazin die Anwesenheit von Kurt und mir gleichermaßen gewürdigt wird:
Zwei Schlagzeuger wirken mit und machen sich einer wie der andere unentbehrlich: dynamisch und sehr einfühlsam Christoph Hillmann auf der Audio-CD, mit jazzigem Fingerspitzengefühl und sensibel Kurt Billker auf der DVD. Hervorragend produziert und brillant aufgenommen ist "Khilebor" eine wirkliche Perle des Jazz, dem Mainstream ebenso verpflichtet wie dem New Bop und der Lounge. Hat Klasse.
Ungefähr zur gleichen Zeit, also in den späteren 80ern, machte übrigens eine große Mozartausstellung Halt in unserer Stadt (Hilden). Und zur Eröffnung spielte die Band des damals bekannten Bassisten Manfred Bründl. Sie bestand weiterhin aus Mathias Schubert (tenor), dem schon damals legendären Barry Altschul am Schlagzeug und Simon Nabatov am Flügel. Simon war gerade von New York nach Deutschland übergesiedelt und schockte mit unglaublicher Energie und Virtuosität und die war nun Teil eines Konzertes von „Angelika Niescier Sublim“ am 6. August 05 auf dem Jazzfestival Glauchau wo wir Simon als Special Guest für Hans Lüdemann hatten.

Zwei Premieren haben die Arbeit der vorangegangenen Wochen am 20. und 21. Mai 05 gekrönt. Da war zunächst die Uraufführung von Angelika Niesciers "Declaring The Self" über Friedrich Dürrenmatts Theaterstück "Der Mitmacher"auf dem Festival "Science Et Cité". Dieses Projekt war als Kompositionswettbewerb ausgeschrieben und enthielt einige schwierige Vorraussetzungen. Zunächst mußten sich die TeilnehmerInnen mit dem Werk auseinandergesetzt haben. Dann mußten sie einen Projektvorschlag ausarbeiten der sich auf das Werk bezieht und dieses Projekt mußte das eigene Kunstschaffen reflektieren - ja ...und dann mußte sich das Ergebnis natürlich noch gegen ein Teilnehmerfeld durchsetzen, das aus den verschiedensten Kunst/Musikbereichen kam. Angelika Niescier hat dies alles geschafft und eine wirklich besondere (Jazz-)Komposition für 4 klassische Sänger, Kontrabaß, Saxophone und Drumset geschrieben und mit einer Videoarbeit (Jörg Pfeiffer) veredelt. Die Musik ist durch und durch spannend, enthält zwölftöniges und Textfragment aus "Der Mitmacher" und bleibt bei aller gelegentlicher Bizarrität lange im Ohr. DenVorlagen der jungen und alten Vergangenheit - Steve Coleman, Uri Caine, Max Roach und in gewisser Weise dem "Third Stream" wird mit Leichtigkeit und Energie gehuldigt - hoffentlich finden sich Interessenten für dieses Projekt in Deutschland!
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| Das Gesangsensemble war von der Altistin Nina Grunder zusammengestellt worden und tönte grandios! Außer ihr wirkten mit: Marysol Schalit- Sopran, Leila Pfister- Alt und Phil Motelli- Tenor. |
Am Tag danach (und nach langer Fahrt von Bern) dann ein Ereignis, daß mir ebenfalls unvergeßlich bleiben wird, und das es in dieser Form in Köln noch nicht gegeben hat. Zwei Klassen aus dem Responseprojekt sangen und spielten mein Arrangement des afrikanischen Liedes "Nyandolo" von Ayub Ogada.....mit den Gästen und ausgewählten Musikern des WDR Bigband. Das Lied bildete den Auftakt - und nach Meinung "hochkarätiger Gäste" auch einen frühen Höhepunkt für den Konzertabend "AFRICA" mit dem berühmten Arrangeur Michael Gibbs in der Kölner Philharmonie. Zudem wurde das Ereignis im WDR III live üvertragen. Die Kinder der Montessori Schule Gilbachstrasse und der Albert Schweitzer Grundschule in Weiss waren absolut phantastisch - hatten tolle Energie beim Singen und Trommeln und spielten das wirklich nicht einfache Arrangement mit Specials und Soli mit ansteckender Begeisterung. Das Publikum wirkte fast erleichert, als es endlich mitklatschen durfte. Ich stand als "Conductor"vor den knapp 50 Kindern und der beeindruckenden WDR Bigbandkulisse mit vier Drummern und Percussionisten mit dem riesigen Saal im Rücken - und war dank der Kinder unmittelbar vor mir tatsächlich überhaupt nicht nervös. Wir haben die positive Stimmung aus den Klassen mitgenommen und das Ereignis genossen.

Bern verblüfft mit ins Auge springenden Worten...die oberen sollen handschriftlich von Albert Einstein sein
Neben einem randvollen Monat Januar05 mit der Tour des Andre Nendza Quartetts, die mit einem fulminanten Abschluß "live im Studio 2" des Bayrischen Rundfunk endete, hat Andre Nendza spontan sein elektronisches Bandpendant "A.Tronic" in Form einer Recording Session mit Dave Liebman belebt. Die Tracks sind der Ausgangspunkt für eine Platte, die allerdings erst im laufenden Jahr fertiggestellt und im kommenden Jahr erscheinen soll. Als neues Bandmitglied war bei den Aufnahmen der Kölner Gitarrist Ralf Beerkircher dabei - schön das wir endlich mal in einem Projekt gemeinsam spielen. Wir kennen uns ja nun wirklich schon ewig!

Zwei mal 25 Jahre wurden 2004 gefeiert - zum einen in Leverkusen, wo wir mit Andre Nendzas "Wild Open Rooms" an bedeutende und bunte Jahre im Agam Saal angeknüpft haben: Während bei früheren Festivals im Terassensaal des Forum Leverkusen die "großen" Acts spielten - zu meiner Jugend z.B. Barbara Thompsons Paraphernalia - stritten im Agam Saal ausgewählte Bands um den European Jazz Competition. Gelegentlich auf höherem Niveau als die "Jazzgiants". Im 25. Jubiläumsjahr spielten wir nun also "oben", während "unten" im Forum die isländischen MEZZOFORTE" ihr Hitprogramm aus den 80ern quasi identisch nachspielten. Bei aller Nostalgie: das war das Gegenteil improvisierter Musik - aber es wurde rhythmisch mitgeklatscht. Hiram Bullock, der 2. Mainact, ist da ein anderes Kaliber, der vor der WDR Bigband stehend das Jimi Hendriks Programm performte, mit dem er auch schon die Kölner Uni aufgemischt hat...Vollblut!
Nun aber zum 2. Jubiläum... klein aber immer wieder fein - die IG Jazz in Stuttgart und ihr Merlin Festival - die IG Jazz feiert ihre 25 Jahre - herzlichen Glückwunsch und danke abermals: ich wurde angekündigt als alljährlicher Gast - das stimmt nicht ganz, aber so gut wie, und ich will gerne daran anknüpfen! Wir haben also auf dem diesjährigen Festival mit Sublim gespielt und die CD Release Tour erfolgreich abgeschlossen. Sublim wird erst 2005 wieder spielen - aber es wird von und mit Angelika Niescier einige Überraschungen geben - so eine Doku unter Mitwirkung unserer Band (vorraussichtlich auf ARTE) und die Präsentation ihres gewonnenen Kompüositionspreises zunächst in Bern.
Von unserer Tour stammt dieses kleine Pressezitat. Aus einem artikel in der Ostfriesenzeitung vom 12.10.04:
(...) "Der Höhepunkt vor der Pause: ein einfallsreiches Schlagzeugsolo, von Christoph Hillmann nur mit den Händen, Fingern und Fingernägeln gespielt." (...)...Also: nach gut 5 Jahren regelmäßiger Händesoli war mir nicht aufgefallen, das die FIngernägel nie vorher Erähnung gefunden hatten - scharf beobachtet - Danke!
Vor 12500 Zuschauern fand zum 25 jährigen Hörspieljubiläum der "drei Fragezeichen" von Alfred Hitchcock eine Live Inszenierung von "Die ??? und der Superpapagei" statt...
Bilder und Eindrücke...
Zeit der "edlen" Spielstätten:
am Sonntag den 12. September hatte ich die Ehre, als Gast im Quintett von Lucas Schmid mitzuwirken. Wir konzertierten im Schloß Borbeck. An meiner Seite der Bassist Stefan Rademacher, gerade zurück aus Italien von Konzerten mit - ja tatsächlich - Billy Cobham. Was soll ich sagen?! Ich habe vermutlich etwas leiser gespielt und mehr rumgeklappert - und wir hatten eine Menge Spaß. Stefan Rademacher ist wirklich ein extrem gut groovender und sehr perkussiver Bassist. Ein Vergnügen!
Wir haben manchem "totgespielten" Standart mit alternativen Grooveauffassungen reinkarniert - aber die Leckerbissen waren Lucas' Kompositionen bzw. Arrangements. Allen voran die "Untitled Ballad" und "Mediteranea". Ich hoffe gemeinsam mit dem begeisterten Publikum auf mehr.
Mit einem grandiosen Auftakt vor gut 250 Zuhörern im Stadtmuseum von Bielefeld sind Angelika Niesciers "Sublim" in die Herbstsaison gestartet. Die Museumsarchitektur schafft einen ungewöhnlich ausgewogenen Mix aus direktem Instrumentalklang und Hall. Selbst die leisesten mit den Fingern gespielten Klänge auf den Trommeln haben noch getragen und der Anblick eines auf zwei Etagen sitzenden Publikums war exklusiv. Ein tolles Spielgefühl, daß uns das Publikum angemerkt und gedankt hat.
Der Abend war schließlich auch ein würdiger Anschluß an jenes Konzert im erhabenen Burgambiente der Burg Linn, mit dem Sublim sich in die Sommerpause verabschiedet hatte. Das Open Air Festibval in Krefeld hatte in sommerlicher Stimmung begonnen und drohte nach einem nicht endenwollenden Wolkenbruch beinahe zu scheitern. Aber die wirklich skurrile Erika Stucki alias MRS BUBBLES AND BONES überbrückte die Zeit mit grandioser unplugged Performance im Burgsaal - in dem schließlich auch David Murray in intimer Umgbungmit unglaublicher Energie performte.
Um die 500 Zuschauer haben das 20 jährige Bestehen des Festivals mit dem Krefelder Jazzclub trotz unklarer Wetterlage mitgefeiert -Danke noch einmal an Club und Publikum!

Mit SUBLIM in der Heimat der Leaderin - Polen. Gemeinsam mit einer Auswahl von Bands aus Nordrhein Westfalen haben wir nicht nur eine selten schöne Reise mit Klassenfahrtsqualitäten erlebt sondern auch äußerst ungewöhnliche und kraftvolle Auftrittsorte bespielt. Ambiente war etwa eine von vielen alten Zechen, oder ein von den Russen nach dem Einmarsch abgebranntes deutsches Theater - nach Säuberung in diesem Zustand belassen...
Ich bin aber auch endlich dazu gekommen, das Bildarchiv des Kulturaustausches mit Polen 2004 zu erweitern - Anlaß ist die Verwendung einiger Bilder für die neue CD von Frank Schulte, Norbert Scholly und Thomas Heberer - hier ist das Archiv!
mehr Bilder

14.Mai 2004, im Continental Hotel von Rijecka. Die Musik von Renato Rosic als Grundlage für eine Begegnung von indischen Rhythmen und Jazz auf dem 13. Jazztime Festival der kroatischen Stadt an der Adria. Für mich eine intime Begegnung mit indischer Tradition durch den wunderbaren Raoul Sengupta an der Tabla. Außerdem saß ich mit dem Schlagzeuger Kruno Levacic auf der Bühne mit dem ich einige Jahre im gleichen Haus in Köln gewohnt habe, bevor er nach Zagreb zurückging. Am Rand erwähnt: nur ein Hauseingang weiter wohnte übrigens Jochen Rückert und unweit von uns Roland Höppner - gute Jazzdrumvibes im Block!
Wir haben danach noch in der Philharmonie Zagreb (kleiner Saal - bitte keine Überbewertungen) gespielt. Raul und ich haben die Offdays genutz und ein längeres Duo für Tabla und Tombak geschaffen, daß indisch beginnt und mittels einer auf 19 Schlägen basiertenden 3x wiederholten Komposition in arabische Welten wechselt. Eines der rhythmisch inspirierensden Erlebnisse der letzten Jahre und für mich DAS Tombakerlebnis seit dem Duo Auftritt mit meinem damaligen Lehrer und Meister Naser Mehravar auf dem Kölner Percussionfestival "Le Percussion Du Monde".

Raul Sengupta hat sich in der kroatischen Bergwelt versteckt - wer findet ihn?
8.Mai 2004, gerade wurde die Liveaufzeichnung des Christina Fuchs Quartett vom 8. Nov. 03 auf dem WDR ("Jazzpoint") gespielt, einer dieser seltenen und lustigen Momente: man hört Musik, sie gefällt und man ist es selber! Ja und dann durfte ich erfahren, daß unsere Musik schwer zu kategorisieren sei. Man könnte sie "mit Knirschen zwar - aber insgesamt doch: dem Jazzrock" zuordnen. Also ich kann das mit Knirschen akzeptieren und fühle mich äußerst geschmeichelt, daß nach uns das wunderbar skurrile Trio Trash aus Dänemark und abschließend kein geringerer als Arve Hendriksen gespielt wurde.
Das Knirschen hat übrigens Michael Rüsenberg sensibel gespürt, der diesem Jazzpoint eine schöne und verbindliche Gestalt gegeben hat.
Durch und durch ungewöhnlich die vielen kleinen "Werke" die der bekannte Hörspielkomponist Henrik Albrecht für ein neues Hörspiel (und Jazzbesetzung) geschrieben hat. Thematisiert wird - unfair zusammengefasst: ein Protagonist , der von einem Augenleiden behelligt wird, das höchstwahrscheinlich hypochondrisch ist. Dank des offensiv positiven Hendrik Albrecht waren es wirklich schöne und kreative nächtliche Stunden im Hörspielstudio 3 des WDR Anfang Mai 04. Mit dabei Kölner "Jazzgreats" wie Rupert Stamm (Vibrafon) und Daniel Speer (Bass), am 2. Tag dann Florian Weber (Piano) und Christian Winninghoff (trompete).

Die Fotografin Gisela Mengelberg ermöglicht uns diese intime Perspektive:
Sven Post alias Malone enddeckt die Fliehkraft!
Die Jazzgeschichten für Kinder im Grundschulalter in der Bonner Brotfabrik sind zum Dauerbrenner geworden. Auch im Mai 04 haben die Kinder gemeinsam mit Betty und dem Dedektiv Sven Malone begeistert die Reise in die Vergangenheit unternommen um den Geist der Musik zu suchen. Sie haben dabei wieder die verschiedenste Musik erlebt, von der sie wie Betty vielleicht nicht geglaubt hätten, daß sie ihnen gefällt. Und sie sind Zeuge geworden wie Malone tanzen lernt...

meine KollegInnen zuvor im Backstage

Wohnzimmerathmo
Mit Christina Fux war ich am letzten April Wochenende auf Tour. Wir haben 2 Konzerte an Orten gespielt, die nicht verschiedener hätten sein können: der ambitionierte und junge Club Saarbrücken veranstaltet in der dortigen Spielbank seine Konzerte. James Bond und andere Fans mögen mir dieses verzeihen: ich habe noch nie ein so intensives Gefühl von kultureller Abwegigkeit erlebt, wie beim Gang durch eben diese Spielbank. Ich war wirklich überrumpelt. Umso gegensätzlicher dort die Offenheit und der Respekt des Publikums und der Veranstalter für unsere Musik, die auf ihre Art ja nun auch von kleinen und größeren Abwegen handelt. Und ich durfte nebenbei lernen, in welchem Ausmaß Kultur von den Prozenten des Glückspiels abhängt. Da gibt es doch tatsächlich eine Zwangsabgabe des Glückspiels für Kultur, die vor allem im Saartoto ganz erheblich sei. Alles sehr widersprüchlich... . Am nächsten Tag dann mein erstes "Wohnzimmerkonzert". In Ulm gibt es da eine ganz frische und starke Strömung. Ein ideales Publikum versammelt sich dort in einem inspirierenden Ambiente aus persönlichem Stil, Wohnzimmerbehaglichkeit, Publikumsnähe und viel spür- und sichtbaren Kunst und Kulturbackground. Wenn einem diese Neugier und Gespanntheit auf jedes noch so kleine musikalische Ereignis entgegengebracht wird und sich nach einem Stück in Begeisterung entlädt, dann geht es kaum noch schöner. Vielen Dank von hier an die vielen Beteiligten an dem Ereignis und unsere Gastgeber, für die das Heimkonzert auch eine Premiere war!
die Musik

Jean Mereu wartet auf "französische" Zwiebelsuppe, im Hintergrund völlig zufällig einGrenzgänger zwischen Pop, Rock und Jazz, Markus Segschneider - und A.Tronic Akteur 2006 - viele Grüße!
PATA MEETS ARFI - mit viel hintergründigem Humor hat Jean Mereu die Tatsache kommentiert, daß die Kölner Triennale 2004 unter just jenem Motto steht, das als Leitmotiv von einer der kreativsten Musikerinitiativen Europas in den letzen 20 Jahren geschaffen wurde:"FOLKLORE IMAGINAIRE"
Tatsächlich ist ARFI die "L'Assoziation ...pour la recherche de folklore imaginaire". Ein Begriff der zu meinen Studentenjahren bedeutend genug war um ein nicht unwichtiges Kapitel in meiner Diplomarbeit zu füllen. Es dürfen berechtigte Zweifel angemeldet werden, ob denn der Hintergrund des Begriffes der Schar der Triennale Veranstalter nun wirklich offensichtlich war. Immerhin aber gab uns der üppige Festivalrahmen die Gelegenheit, die alte PATA - ARFI Verbindung wieder einmal kreativ werden zu lassen. Seit der spektakulären Umsetzung von "La Belle Et La Bete" gehöre ich zu diesem Team. Insbesondere die Umsetzung eines uralten schwarzweiß Filmes über Landarbeit in Spanien gab mir als "Elektroniker" die Gelegenheit zu einer intimen klingenden Begegnung mit ARFI. Neben insgesamt zwei Probearbeitstagen hatten wir zwei umfangreiche Abende zur Präsentation der gemeinsamen Ideen unter Leitung von Norbert Stein. ARFI war wirklich für jede Schandtat zun haben. Diese Herren sind intensiv und verrückt. Ich freue mich auf das nächste große Treffen
OLYMPIA RÜCKT NÄHER...

...Eine spektakulär neue Sache war für mich der Auftrag, Musik (in dem Fall elektronische) mit Live - Videotechnik und Sport zusammenzubringen. So entstand eine aufregende Performance und diese Dokumente einer völlig neuen Perspektive... .Die Turnerin, die sich hier gerade mit ihrer Headcam beschäftigt und trotz Qualifikationsstress äußerst offen und natürlich mit dem Projekt und meinen "sportfernen" Ideen umgegangen ist heißt Lisa Brüggemann. Ich wünsche ihr von hier aus alles Gute und Erfolg für Olympia 04 in Athen. Weitere Beteiligte waren Jörg Pfeiffer aus Berlin mit wunderbarer "Retro" Viedeotechnik und Angelika Niescier am Saxofon.

...Ein Dankeschön, Kaffee und Kuchen
Vielen Dank an jene, die dem Konzert von "SUBLIM" im WDR 3 am Montag den 2.2.03 zwei Stunden gelauscht und uns darauf hin mit Glückwunsch Mails, SMS und Anrufen bedacht haben! Das Konzert wurde live aus dem Bunker Ulmenwall übertragen und bildet den Auftakt für eine Konzertreihe der jüngst gegründeten GUS (Gemeinschaft unabhängiger Spielstätten) mit Namen Bunker Ulmenwall Bielefeld, Domizil Dortmund und Stadtgarten Köln. Wir fühlen uns geehrt, für das Eröffnungskonzert ausgewählt worden zu sein und wünschen der Konzertreihe mit ingesamt 18 Konzerten den verdienten Zuspruch!
Alle Jahre wieder habe ich die Ehre, mit dem European Jazz Quintett zu spielen - diesmal war es ein BR Mitschnitt am 3. Oktober 03 im Birdland Jazzclub, Neuburg an der Donau.
Die Energie von Alan Skidmore, Gerd Dudek, Rob van den Broek, Ali Haurand ( -"A Tribute to Coltrane"), hat mich wieder begeistert...und auch das Publikum!
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...Nach einem "kinderreichen" Frühjahr in der Brotfabrik haben wir nun auch noch einmal in einem erwachsenen Konzert das neue Programm mit Stücken von Angelika Niescier vorgestellt. Der "Studiosound" der Bühne hat uns inspiriert sowohl die Kommunikation als auch die zahlreichen "Solosoli" meiner KollegInnen waren hervorragend. Ich habe gerne gelauscht und sehr gerne gespielt und das Publikum hat es genossen.
Wir haben uns außerdem sehr gefreut, dass Jürgen, Claudia und Beate von der Brotfabrik da waren, die uns im Frühjahr bei den Kinderprojekten unterstützt haben.
Von Claudia haben wir übrigens die herrliche Dokumentation unserer Instrumentenvorstellung, aus der ich nach und nach Beispiele zeige!....kleiner Anfang
20 Künstler wirken bei Tim Isford mit - leider konnten nur 3 auf dem diesjährigen Künstlerpass abgebildet werden...
Am 2. August 03 hatte ich die Ehre, als Schlagzeuger im 20 köpfigen Tim Isford Orchester mitzuwirken. Die Musik ist ein einziger Streifzug entlang der Highlights arrangiertechnischer Möglichkeiten von großer Rhythmusgruppe, Bläser- und Streichersektion. Peter Bolte als Gastsolist am Alt ist einzigartig. Diese Musik begleitet unter anderem die von Christian Brückner vorgetragene Poesie des Duisburger Lyrikers Antek Krönung. Schockierend in seiner bitteren Süße und Zerissenheit etwa "Rot steht dir gut" - die Liebeserklärung eines Frauenmörders. Um die maximale Spannweite lyrischer Programmatik auszuloten, waren aber auch die extrem lustigen strippenden Rapper "Konkret" mit uns am Start!
Bilder sagen mehr als Worte?! Das Traumzeit Ambiente in Duisburg ist phantastisch. Musik kann Bilder erzeugen...die skurrilste Assoziation während der Premiere von Stephan Meinberg und mir (Duobesetzung "Klangtank Dial", siehe unten) waren "Biologiefilme der 60 er Jahre" ich habe mir die entsprechende Stelle auf dem Band angehört und muß sagen: "Stimmt!"
Unsere Kombination aus Elektronik, Perkussion und Trompete/ Flügelhorn war bunt, die Resonanz trotz gleichzeitigem Konzert von Gonzalo Rubalcaba sehr gut und die Reaktionen positiv, überrascht, angeregt und neugierig.
Manche/r hat das Bedürfnis nach mehr mit der "A.Tronic" CD gestillt, die noch am ehesten Aspekte und Klänge unseres Konzertes enthält. Diese Möglichkeit möchte ich hier auf jeden Fall noch einmal erwähnen!
Eine Extra Belohnung von "Traumzeit" war die Möglichkeit, noch einmal das aktuelle Shorterquartett live zu erleben. Wochen nach dem Konzert in der Philharmonie war die Band auch diesmal erschlagend gut Shorter in unglaublicher Form. Mögen wir alle in solcher Würde altern und gleichzeitig so jung bleiben...
....Und das war der angepeilte Inhalt unseres Programms:
Als ich das Angebot bekam, in Duisburg auf dem "Traumzeit Festival" ein eigenes Programm zu zeigen, habe ich mich in eine musikalische Tradition gestellt, die am schönsten auf einer meiner früheren Lieblingsplatten dokumentiert ist: "El Corazon" mit dem Trompeter/Cornettisten Don Cherry und dem Schlagzeuger Ed Blackwell. Mit Stefan Meinberg (hier: Trompete, Flügelhorn, Piccolotrompete und Elektronik) habe ich dafür einen idealen Partner gefunden.
In dem Programm zeige ich zum ersten Mal seit Jahren wieder meine Spezialisierung auf die persische Trommel Tombak, die Beschäftigung mit ungeraden Metren, indischer Rhythmuslehre und mit einer speziellen UDU, die erst vor 2 Jahren entwickelt wurde. Daneben nimmt die Elektronik einen wichtigen musikalischen Platz in meinem Setup ein.
Ich habe für den Zusammenklang dieser Instrumente mit der Trompete einige Lieder komponiert, die - wen wunderts: arabisch, afrikanisch und indisch klingen und mit unterschwelligen Modernismen durchsetzt sind.
Freitag, 4.Juli 03, 21.00 - 23.00 Uhr unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt im:
Landschaftspark Duisburg-Nord
Foto: Manfred Höll
Das "Sommerloch 03" bot mir und damit den interessierten HörerInnen eine spannende Begegnung. Abwechselnd akustisch und elektronisch habe ich an 4 Abenden mit frei improvisierter Musik in einer Kirche unter Leitung von Albrecht Maurer (violine) mitgewirkt. Als Wunschgast hatte ich am dritten und vierten Abend den japanischen Flötisten Toru Tenda mitgebracht. Uns verbindet das Erlebnis einer spontanen Session mit Flöte und Udu - an dem Abend, als ich sie zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gespielt habe und nun auch diese intensiv schönen Tage in Waldbröl.
Weitere Teilnehmer und Festivalbeschreibung unter: http://www.neue-musik-sommer-2003.shaa-music.de
25. - 28.8.03
Nach dem unlängst gesendeten Auftritt von A.Tronic für den Deutschlandfunk im Dortmunder Domizil am Freitag den 15.11. ging es mit Adam Pieronczyk "Digivooco" nach Polen (22.11.), Wien (3.12.02 - Österreich), München (15.12. Unterfahrt) und schließlich nach Krakau. Infos und Musik des Projektes findet Ihr unter www.adampieronczyk.com
2002 - weite Strecken...hier finde ich das Hinweisschild auf Rochester in Krakau!
Vorsichtig zurück in Richtung Gegenwart - hier sind zusammengefaßt einige aktuellere CDs der Bands, in denen ich seit Jahren fest mitwirke. Besonders "The Inventions..." hat eine enorme Rundfunk- und Pressepräsenz vorgelegt, aber auch die Veröffentlichungen "Sublim" und "A.Tronic" standen dem nicht nach. "La Belle Et La Bete" wurde von Marieke Rabe seinerzeit im Stadtanzeiger bestens besprochen und "Mind Move" wurde wie sein Vorgänger "Dread Nay" geheimtipmäßig gehandelt und sorgte immer wieder für Folgejobs bei Rundfunk und Fernsehen:
...und ältere Neuerscheinungen:
Immer noch sehr aktell Die CD von Andreas Wahls Experimentle Band. Ulrike Proske schrieb in der Jazzthetik unlängst: "(...) Christoph Hillmann, der zu den wenigen Drummern in Deutschland gehört, die nicht nur swingen sondern auch rocken können(...)" - und verwies auf die Experimentle Band. Ob mir der Beweis dafür auf der CD geglückt ist? Hört Ausschnitte auf Andreas Wahls taufrischer Website: www.andreaswahl.net
Ich möchte weiter auf das beeindruckende CD/DVD- Paket von Philipp van Endert hinweisen. Ich durfte auf der Audio CD mitwirken - mehr dazu im Rückblick. Eine beschreibende Kritik gibt es hier: http://www.omm.de/cds/jazz/pv-endert-trio-khilebor.html
Aber auch meine Eskapaden im Kinder - Hörspielbereich finden so langsam auch ihren Weg auf Tonträger. Nach den "Kindern des Djinn" wo leider nur auszughaft produzierte Musik verwendet wurde, erscheinen jetzt nach und nach Folgen der Hörbuchreihe "Gregor" wo ich mit einer Mischung aus Rhythmen und Athmo zu der Musik Henrik Albrechts experimentiert habe. Zu Ostern wurde zum einen auch die Hörspielfassung von "Unten am Fluß" gesendet, wo ich für alle erdenklichen "Hasenathmos" zuständig war, außerdem mittelalterlich anmutende Musik im Kinderhörspiel "Jesus", die gerade aufgenommen wird.
Ein paar Eindrücke aus dem Hörspielstudiodes SWR habe ich unter "kürzlich in..." gesammelt.
Für die jeweiligen Musiken ist der Hörspielkomponist Henrik Albrecht verantworlich. Die Veröffentlichungen sind ein schönes dauerhaftes Zeugnis für eine mittlerweile sehr liebgewonnene neue Zusammenarbeit.
Einige weiterführende Infos unter Projekte
Stolze Erwähnung: Gleich 3 Redakteure von JAZZ THING haben die CD SUBLIM II unter die besten Jazzveröffentlichungen 04 gewertet.
Und mehr Lorbeer - in einer Rezension der Jazzthetik ist Angelika Niesciers SUBLIM II gar die beste deutsche Jazzplatte der letzten 10 Jahre - das weitere im Zitat: "aus der Ferne grüßen Christoph Lauers Evidence 1995 und Andre Nendzas Lichtblau aus dem Jahre 2002". Das macht mich natürlich als Mitwirkendem von Lichtblau besonders stolz! Um an die Jazzthematik anzuknüpfen zitiere ich eine Formulierung, die ich Angelika von Herzen gönne: "...Und es ist Jazz - kein Triphop, kein Crossover, keine Fusion, keine Weltmusik, (...), kein Mix aus hippen Clubsounds(...). Majestätisch reckt der Jazz auf SUBLIM II seine Flügel - und siehe da - sie schimmern in der Sonne". Bravo!!
