10.9.03: "Sublim" Konzert im Rahmen der Ausstellung:" JazzCity " und 17. 9. 03 in der Brotfabrik Bonn:
Einmal mehr Düsseldorf...und wieder ein voller Saal trotz Berti gegen Rudi ähh, Schottland / Deutschland.
Nicht nur namhafte Gäste wie Peter Weiss und Wolf Doldinger und Fans der Jazzrally waren gekommen, sondern auch ein motiviertes "Neupublikum" . Glückwunsch an den Veranstalter, der mit der Ausstellung JazzCity D’dorf auch eine hervorragende Dokumentation geschaffen hat, die gründlich ist und doch überschaubar und persönlich und die einfach neugierig auf das Live– Erlebnis dieser unserer Musik macht.

Ich war auch noch einmal in der Ausstellung und habe meinen Favoriten in den Tonbeispielen dieser Historie gefunden: Ingfried Hoffmann, der Organist des frühen Klaus Doldinger Quartetts. Inspiriert von den Aufnahmen der Band habe ich seinen Namen im Netz gesucht und durfte erfahren, dass Ingfried Hoffmann mich schon als Kind mit seiner Musik zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" glücklich gemacht hat. Klasse, Ingfried!
Infos unter: www.jazzcity.de

Das Frühjahr ging für SUBLIM auf der Düsseldorfer Jazzrallye zuende: wir spielten am Samstag den 28.Juni im Palais Wittgenstein und die Situation war geradezu unglaublich - mit mehr Publikum als der Saal fassen konnte - mit Ali Haurand, der eigens zur Ansage kam und einem Enthusiasmus der Zuhörer während unseres Konzertes, der wirklich traumhaft war...Danke!!!!
Mit dieser Saison, diesem Konzert und einem weiteren Preis (NRW) für die Bandleaderin Angelika Niescier ist Sublim wirklich auf Erfolgskurs. Nachdem unserer Programm um einige neue Kompositionen bereichert ist, werden im Herbst weitere Werke erbrobt, um im Frühjahr 04 aufgenommen zu werden.

Sublim war auf Frühjahrstour und es gibt wirklich etwas zu erzählen...
...das war also der Villinger Jazzclub. Sehr engagiert, seit 40 Jahren unveränderte Räumlichkeiten, einige verrückte Accessoires wie Fellhocker direkt an der Bühne...vor allem aber ein sehr modernes frisches Programm und Betreiber die sich unglaublich gut auskennen. Absolutes Highlight: Dieter Dohrer. Der wollte meine CD Kiste sehen - und kannte zum einen praktisch alle Produktionen an denen ich mitwirke (bis auf das Theaterstück "Die Schöne und das Biest" )er besitzt sie vor allem alle und wußte über jede etwas zu sagen!
An den Wänden erstklassige Schwarzweissportraits von Musikern ebenfalls von Dieter – der nicht nur jeden kennt sondern auch mit den meisten befreundet ist (wenn nicht gar verwandt) und in regem Kontakt mit ihnen zu stehen scheint.
Im Programm der nächsten Wochen Roger Hanschel, Lu Hübsch, Christopher Dell – alles absolut zeitgenössische, forschende Musikbekannte.
In so einem Club und mit diesem Publikum sind alle Athmosphären dicht. Humorvolle, musikalisch intensive und auch politisch bewegte – wir spielten Arahat den Kriegsgeschehnissen gewidmet und durch unsere Betroffenheit getragen – schwere Stille und verbindender Applaus nach diesem Stück bevor wir mit dem Publikum in einen weniger belastete "Urbane" Welt gingen. Ein nachhaltiges Konzert nach dem wir noch viele Anekdoten ausgetauscht und Musik gehört haben.
Das hätte ich so denn nun doch nicht erwartet...Kompliment an so einen lebendigen wie verwurzelten Club und seine Betreiber!

Auf der kleinen Frühjahrs – Rundfunktour weitere Überraschungen – Bilder vom 25 -jährigen Bestehen der Münchener Unterfahrt, die jugendliche Christiane – viele vertraute Gesichter, die von Anfang an gewirkt haben – über 600 Mitglieder – ehrenamtlich verwaltet.

Und schließlich Bamberg: unglaublich schöne Stadt, Weltkulturerbe...das wußte ich noch nicht, man sieht es aber sofort – und auch hier ein Riesenclub und enthusiastisches Publikum – wir haben 3 Sets gespielt + Zugabe + nächtlicher Nachschlag. Habe mich an Polen erinnert gefühlt was Schönheit der Stadt und Engagement der Musikfans betrifft. Ein wunderbarer Abschluß.

Mit u.a. Darmstadt, Heidelberg, Villingen, München und Rüsselsheim erinnern wir uns an gute Clubs bzw. Festivals!
Wir glauben an unser Publikum und haben übrigens auch die CD nachgepresst - keine neue Mischung - das alte Rezept eben ganz frischgepresst. Wir sind nach wie vor zufrieden, haben aber in München versucht, altes Material aktuell (Live in der Münchener Unterfahrt) und neues Material noch aktueller (Landesstudio Franken) aufzunehmen. Sendetermin war der 13. Juni.

Unsere CD ist übrigens nachgepresst - keine neue Mischung - das alte Rezept eben ganz frisch. Wir sind nach wie vor zufrieden, versuchen aber im Frühjahr 03 altes Metrial aktuell (Live in der Münchener Unterfahrt) und neues Material noch aktueller (Landesstudio Franken) aufzunehmen.

Die Step - TänzerInnen, Ulrike Neth und Sebastian Weber werden in Angelika Niesciers Special "Summit Talks" gefeatured. Wir hatten eine bejubelte Premiere am 26.12. in Dortmund (frühmorgens im Foyer der Oper). Hier in Köln waren wir am Dienstag den 21. Januar, Stadtgarten - Ausverkauft und wieder Jubel - vielen Dank an das Publikum!!!
Vokaler Gast in diesem Projekt ist Sam Leigh Brown und für rhythmische Töne sind Tom Lorenz (vibrafon), Sebastian Räther (bass/electronics) und ich (drums, udu, dhol) zuständig


Angelika Niesciers Webpage war gerade rechtzeitig zu unserem kurzfristigen Auftritt auf den Leverkusener Jazztagen fertig. Dort hatten wir uns in speziellem Klanggewand mit Vibraphon, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug ein schönes Set im Agamsaal gegönnt.

SUBLIM waren im Frühjahr mit ihrer immer noch frischen CD unterwegs - ein Highlight waren die Freiberger Jazztage, wo wir uns die Bühne mit Carla Bley teilten.
Wir haben die Saison mit einer neuen Auflage der "Resonanzen" beschlossen - Angelika Niesciers Projekt mit Sublim und internationalen Poeten. Für Deutschland rappte übrigens Cappuccino von der Jazzkantine.

"Sublim" hat nach erfolgreicher Tour die Studio- und Live- Aufnahmen für die langersehnte CD abgemischt. Beide wurden im LOFT (Köln) aufgenommen. Christian Heck hat mir nicht nur ein Neumann vor die Bassdrum gestellt.....hmmm - deluxe!.... sondern uns auch einen Supersound gemacht. Gar nicht zu reden von seinem menschlichen, fachlichen, materiellen und zeitlichen Einsatz!

Das Programm ist reif! Hans experimentiert mit sehr interessanten 4telton- Fragmenten, die über eine zweite Tastatur eingespielt werden und absolut akustisch klingen. Konsequente Fortsetzung seiner Solokonzerte mit zwei Klavieren die sich absolut organisch in den Bandkontext einfügt. Sebastian ist ohnehin mein Wunschbassist für fließendes Spiel in anspruchsvollen rhythmischen Konstruktionen und Angelika fliegt über ihre eigenständigen Kompositionen...

Das funktionierte im Frühjahr auch in einem besonderen und ganz anderen Kontext:
Sowohl Stücke der Band als auch das improvisatorische Schaffen der Musiker waren mal Zentrum, mal Rahmen oder auch nur Hintergrund für Literatur aus verschiedensten Ländern. Ein besonderer Abend für uns wie für das Publikum! Vielen Dank von hier an die Träger - neben dem Literaturbüro und verschiedenen Kulturinstituten die Düsseldorfer Jazzschmiede und als Koordinator das Institut Francais und besonders Angelika Niescier, deren Konzeption sowohl den reibungslosen Proben- als auch Veranstaltungsablauf ermöglicht hat........."encore"?