Neben der Originalbesetzung gibt es übrigens eine weitere Quartettvariante:
Für unser Konzert für das WDR Fernsehen im Subway (November 2000) hatte Tom Lorenz ("Das böse Ding") zunächst als Vertretung für den praktisch unersetzbaren Nils Wogram gespielt. Daraufhin mochten wir den Klang des Vibrafons (gegenüber der Posaune) in Franks Musik so sehr, daß klar wurde, daß es eine Quartettvariante mit Tom Lorenz auch weiterhin geben muß. Um diese spielerisch vom bisherigen "Acoustic Quartet" noch etwas deutlicher abzuheben, ist das neue Quartett mit Dieter Manderscheid (für Sebastian Räther) formiert worden.
Dessen Leistungen bei unseren Demoaufnahmen, insbesondere 2 unbeschreiblich schöne Soli über eine neue und damals - wie könnte es anders gewesen sein - noch unbetitelte Ballade, waren bislang nur für Veranstalterohren bestimmt...mögen sie es gewürdigt haben!


Das neue Frank Speer Quartett spielte zuletzt auf den Viersener Jazztagen am Freitag den 14.9.2001. Erfreulich gut gefüllt der Keller und jede Menge vertraute Gesichter im Hintergrund - unter anderem Mitglieder und Initiatoren des Jazzkellers in Krefeld, die Initiatoren der Leverkusener Jazztage, Karsten Mützelfeld, Hans-Jürgen v. Osterhausen von der gewogenen Kritik.

Neben einem genußvollen Auftritt waren aber die Auswirkungen der Situation in Amerika nicht zu übersehen - Mike Manieri spielte solo und für den zweiten Tag mußte Freddie Hubbard schließlich doch absagen. Es war aber wieder ein sehr erfolgreiches Festival mit einem schließlich großen europäischen Musikeranteil und ich freue mich auf den diesjährigen Auftritt mit Sublim (September 2002)!